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Präsident
03 Juni 2022, 12:51

Lukaschenko über Gesundheitsversorgung der Kinder: Alle Probleme sind umgehend zu lösen

MINSK, 03. Juni (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat den Auftrag erteilt, alle Probleme im Zusammenhang mit der Gesundheitsversorgung von Kindern umgehend zu lösen. Das hat er bei der Eröffnung der 9. Städtischen Kinderpoliklinik in Minsk erklärt.

Der Gesundheitsminister Dmitrij Pinewitsch berichtete vor dem Präsidenten über die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen und erklärte, dass es die richtige Entscheidung getroffen wurde, um den pädiatrischen Dienst zu behalten. So ist beispielsweise in letzter Zeit der Anteil der Jungen unter den Kindern gestiegen und beträgt jetzt 51 % verglichen mit 49 % der Mädchen. Dies war zum Teil auf den Rückgang der durch Verletzungen verursachten Kindersterblichkeit zurückzuführen. Und die Kindersterblichkeit ist in Belarus so niedrig wie nie zuvor.

Nach Angaben des Ministers wird der Krankheitsvorbeugung bei Kindern besondere Aufmerksamkeit gewidmet, so dass es etwa 1 300 Ärzte in der Primärversorgung und etwa 1 000 Kinderärzte in den Ambulanzen gibt.

Um das Personalproblem in der Pädiatrie zu lösen, wurden die Einschreibungen in den entsprechenden Fachrichtungen an den medizinischen Fakultäten erhöht und eine pädiatrische Fakultät an der Staatlichen Medizinischen Universität zu Witebsk eröffnet. Außerdem wird in Minsk ein Wohnheim für medizinisches Personal gebaut, wodurch sich die Zahl der Plätze auf der Warteliste für die Verbesserung der Wohnsituation in der Hauptstadt verdoppeln lässt. Sie wird es ermöglichen, mehr Fachkräfte im Gesundheitswesen für eine Tätigkeit in Minsk zu gewinnen. Auch die gezielte Zulassung zu medizinischen Fachrichtungen an den Hoch- und Berufsschulen wurde für Minsk erhöht.

Der Staatschef erkundigte sich nach der Struktur der medizinischen Versorgung in der Hauptstadt und nach bestehenden Problemen. Es wurde berichtet, dass Minsk über 40 Polikliniken für Erwachsene, 21 Kinderpolikliniken und fünf pädiatrische Stationen in den Polikliniken für Erwachsene verfügt. "Reicht das für uns oder schafft das Spannungen?" wollte Alexander Lukaschenko präzisiert haben.

Daraufhin wurde geantwortet, dass es in einigen großen Stadtvierteln, in denen die Bevölkerung schnell wächst, Probleme gäben, z. B. in solchen Stadtvierteln wie „Minsk-Mir“, „Loschitsa“ und „Sucharewo“. Aber zwei Polikliniken sind dort bereits im Bau.

Gleichzeitig wurde es hingewiesen, dass es nicht nötig wäre, neue Einrichtungen dringend zu bauen, sondern auf die Renovierung der bestehenden Einrichtungen zu konzentrieren und die eingesparten Mittel zur Erhöhung der Gehälter von Medizinern zu verwenden.

Der Präsident machte besonders darauf aufmerksam, dass bei Bedarf auch die Landbevölkerung sowie Menschen aus anderen Regionen in der Hauptstadt medizinisch versorgt werden sollten.

Belarus verfügt seit mehr als 20 Jahren über ein mehrstufiges System der Gesundheitsfürsorge für Mütter und Kinder, das 45 Perinatalzentren umfasst. Die Kinder unter 17 Jahren machen fast 20 Prozent der Bevölkerung des Landes aus.

Mehr als 4.500 Kinderärzte leisten medizinische Hilfe für Kinder und Jugendliche. In den letzten Jahren lag die Personalausstattung des pädiatrischen Dienstes bei fast 98 % für Beschäftigte und 73 % für natürliche Personen.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind die Morbiditätsindikatoren für Kinder seit 2009 relativ stabil geblieben, ebenso wie die Einstugung der Kinder nach Gesundheitsgruppen. Nach Ergebnissen der ärztlichen Untersuchungen sind im Jahr 2021 85,8 % der Kinder den Gesundheitsgruppen 1 und 2, 12 % der Gesundheitsgruppe 3 (Kinder mit chronischen Krankheiten) und 2 % der Gesundheitsgruppe 4 (Kinder mit behinderten Krankheiten) zugeordnet.

In der Rangliste der Länder mit der niedrigsten Sterblichkeitsrate bei Neugeborenen belegt Belarus den 8. Platz. Bei der Kindersterblichkeitsrate (2,9 pro 1.000 Lebendgeborenen im Jahr 2021) liegt Belarus vor allen GUS-Ländern und vielen entwickelten Ländern der Welt.

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