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04 Juli 2024, 09:43

Lukaschenko über SOZ-Beitritt: Dieser Tag wird in die Geschichte von Belarus eingehen

ASTANA, 4. Juli (BelTA) - Der Tag, an dem Belarus der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit beigetreten ist, wird in die Geschichte des Landes eingehen. Das erklärte Präsident Alexander Lukaschenko auf der Sitzung des Ratssitzung der SOZ-Staatschefs in Astana.

Der Präsident bedankte sich beim Gastgeber des Gipfels Kasachstan für eine hervorragende Organisation des Treffens und einen herzlichen Empfang in Astana. „Unter anderem dank Ihres erfolgreichen Vorsitzes wird dieser Tag in die Geschichte von Belarus als ein Tag eingehen, an dem unser Staat Vollmitglied der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit geworden ist“, so der belarussische Staatschef.

Alexander Lukaschenko findet es bezeichnend und symbolisch, dass die Aufnahme des Landes in die SOZ mit dem 80. Jahrestag der Befreiung von Belarus von den Nazi-Invasoren zusammenfällt. „Es ist ein wunderbares Geschenk an das belarussische Volk“, sagte das Staatsoberhaupt.

Der Präsident dankte auch den anderen Kollegen - den Staatsoberhäuptern der SOZ-Staaten - für die einstimmige Unterstützung dieser Entscheidung.

Alexander Lukaschenko erzählte darüber, welche Themen Belarus als SOZ-Mitglied in den Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit stellen will. Belarus sei bereit, Seite an Seite mit dem neuen SOZ-Vorsitzenden (Kasachstan übergibt Vorsitz an China) bei der Umsetzung gemeinsamer Prioritäten zu arbeiten.

Internationale Sicherheit

„Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass es im 21. Jahrhundert notwendig ist, eine echte und unteilbare globale Sicherheit aufzubauen. Die Initiative sollte von den Ländern der globalen Mehrheit ausgehen, da sich der narzisstische, egoistische Westen als unfähig dazu erwiesen hat. Dort gibt es heute keine Führungspersönlichkeiten, die in der Lage wären, selbst verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen“, sagte Alexander Lukaschenko.

Er versicherte, dass Belarus seinerseits versuchen werde, seine Initiativen in diesem Bereich, der für die Partner heute am dringendsten ist, anzupassen.

Wirtschaft

Der Staatschef wies darauf hin, dass die SOZ-Partner bereits gegenseitig vorteilhafte Projekte in den Bereichen Energie, Transport und Logistik, Finanzen und industrielle Zusammenarbeit umsetzen. „Wenn wir für uns klare Regeln ausarbeiten, werden alle davon profitieren, auch diejenigen, die nicht in den Verantwortungsbereich der SOZ fallen“, so der belarussische Staatschef.

Ernährungssicherheit

Zum Thema Ernährungssicherheit merkte Alexander Lukaschenko an, dass die Herausforderungen in diesem Bereich nicht nur von traditionellen Faktoren wie Klimawandel und Naturkatastrophen herrühren, sondern auch von künstlichen Hindernissen, darunter illegale Sanktionen gegen Mineraldünger, Maschinen, Pflanzenschutzmittel und Lieferwege. Infolgedessen sind die Menschen in den Entwicklungsländern, einschließlich der ärmsten Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika, gezwungen zu hungern.

„Es liegt in unserer Macht, die Mauern der unipolaren Welt einzureißen, die Menschen zu ernähren, indem wir Widersprüche und Konflikte beseitigen, die wegen sozialer Ungleichheit, Nahrungsmittel- und Ressourcenknappheit entstehen“, betonte das Staatsoberhaupt.

Internationales Auftreten

„Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, um die Autorität unserer Organisation zu stärken und den Kreis ihrer Verbündeten und Unterstützer zu erweitern“, versicherte Alexander Lukaschenko.

Er wies darauf hin, dass viele belarussische Ideen, die früher geäußert wurden, bereits internationale Unterstützung erhalten haben. Dies gilt für Technologietransfer, Informationssicherheit, Transport und Logistik, Industrie, Handel und Investitionen.

„Jetzt, in unserer neuen Funktion, werden wir uns bemühen, unsere Vorschläge so weit wie möglich mit den Initiativen unserer Organisation zu verknüpfen“, sagte der Präsident.

Kulturelle Bereicherung

„Belarus beginnt seine Arbeit in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in dem Bewusstsein, dass es in der SOZ nicht nur um Sicherheit, Wirtschaft und Handel geht. Es geht auch um die gegenseitige Bereicherung der Kulturen, die zu einer obligatorischen Annäherung unserer Völker führen wird“, so das Staatsoberhaupt.

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