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26 September 2022, 12:35

Lukaschenko über Teilmobilmachung in Russland

Foto: TASS
Foto: TASS

SOTSCHI, 26. September (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat sich heute in Sotschi mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem Arbeitsgespräch getroffen. Dabei wurde das Thema Mobilmachung in Russland angesprochen.

„Es gibt in Belarus und Russland verschiedene Menschen. Wir sehen sie alle. Sie reagieren auf verschiedene Art und Weise auf wichtige und schicksalsträchtige Ereignisse im Land. In Belarus war das im Jahr 2020 der Fall, in Russland ist das heute der Fall. In Belarus haben Menschen Angst vor Mobilmachung, in Russland fliehen heute viele davon. Schauen Sie mal, in Russland können bis zu 25 Mio. Reservisten einberufen werden. Weggelaufen sind 20000 bis 30000. Na und? Wenn sie hier geblieben wären, wären sie dann für uns? Sie sollen ruhig weglaufen. Ich weiß nicht, was Sie darüber denken, aber ich war nicht besonders beunruhigt, als mehrere tausend Menschen im Jahr 2020 abreisten“, sagte Alexander Lukaschenko.

Alexander Lukaschenko erzählte darüber, dass viele Belarussen, die 2020 abgereist waren, heute wieder nach Hause wollen. „Und Ihre Russen, die heute abreisen, werden zurückkommen. Wir müssen nur entscheiden, wie wir mit ihnen umgehen sollen: Entweder wir lassen sie hierher kommen oder wir lassen sie dort leben. Die Situation ist heute nicht wie nach der Oktoberrevolution von 1918“, sagte das Staatsoberhaupt.

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