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Präsident
06 April 2021, 12:55

Lukaschenko über Verhältnisse mit Polen

MINSK, 6. April (BelTA) – In der heutigen Besprechung des belarussischen Präsidenten mit der Leitung des Außenministeriums zu außenpolitischen Fragen hat sich der Staatschef über die Verhältnisse mit Polen ausgesprochen.

Im Mittelpunkt der Besprechung stand die Optimierung der Arbeit des Außenministeriums und diplomatischer Vertretungen im Ausland. Anschließend gingen die Teilnehmer des Treffens auf die Beziehungen zu Nachbarstaaten ein.

„Mit Polen haben wir – offen gesagt – nie ideale politische Kontakte gepflegt. Aber unsere Mentalität und unser Charakter sind so beschaffen, dass wir über Jahre einzelne Angriffe Polens und seine Anschuldigungen an unsere Adresse hinnehmen mussten. Wir haben versucht, Kompromisse zu finden, flexibel zu sein und Verständnis zu zeigen. Wir gingen von der Annahme aus, dass man die Nachbarn nicht aussucht. In der Tat sind uns alle Nachbarn sehr wichtig“, sagte der Staatschef.

„Es stellte sich aber heraus, dass diese konstruktiven Ansätze in Warschau als Schwäche empfunden wurden. Noch im Juni hat Polen Belarus seine Kooperationsbereitschaft zugesagt. Aber was nachher kam, waren Vorwürfe, dass Belarus die Wahlergebnisse gefälscht hat. Polen unterstützt geflüchtete Oppositionspolitiker und ihre Unternehmungen. Es bietet flüchtigen Verrätern und Extremisten Asyl. Es finanziert extremistische Internet-Ressourcen und verhängt Sanktionen“, bemerkte Lukaschenko.

„Der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, waren die unverhohlenen Versuche von einzelnen Akteuren, Banditen und Kriegsverbrecher zu verherrlichen“, erklärte der Staatschef.

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