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17 Mai 2024, 11:08

Lukaschenko und Alijew besuchen wiederbelebte Gebiete Aserbaidschans

FIZULI, 17. Mai (BelTA) – Im Rahmen seiner Staatsreise in Aserbaidschan besuchte der Präsident von Belarus Alexander Lukaschenko zusammen mit dem Präsidenten von Aserbaidschan Ilham Alijew am 17. Mai die wiederbelebten Gebiete der Republik.

Am Morgen des 17. Mai flog Alexander Lukaschenko nach Fizuli. Er wurde am Flughafen von Ilham Alijew empfangen.

Der aserbaidschanische Präsident informierte seinen belarussischen Amtskollegen über den Wiederaufbau und Entwicklung dieser Gebiete und über den Bau neuer Infrastruktureinrichtungen. Alexander Lukaschenko machte sich mit dem neuen Flughafen vertraut, und die Staatschefs fuhren in Begleitung einer Wagenkolonne in die Stadt.

Der internationale Flughafen Fizuli ist einer der sieben internationalen Flughäfen des Landes (bald werden es mehr sein). Dieser Lufthafen verbindet die Hauptstadt Aserbaidschans mit Karabach. Mit dem Bau des Flughafens wurde im Januar 2021 begonnen, und bereits im September landete hier das erste Flugzeug. Die Eröffnungsfeier fand einen Monat später unter Beteiligung der Präsidenten Aserbaidschans und der Türkei statt.

Fizuli selbst wurde am 17. Oktober 2020 wieder unter die Kontrolle Aserbaidschans genommen. Die Stadt verfügt über ein großes Verkehrs- und Logistikpotenzial, da sie an der Kreuzung der Hauptverkehrsachsen der Wirtschaftsregionen Karabach und Ost-Zangezur in Aserbaidschan liegt. Dem Generalplan zufolge wird die Bevölkerung von Fizulei bis 2040 auf 50.000 Menschen ansteigen (zum Vergleich: Ende der 1980er Jahre lebten hier etwa 17.000 Einwohner, heute sind es nur noch ein paar Tausend).

Während ihrer Reise besichtigten Alexander Lukaschenko und Ilham Alijew das Stadtgebiet, zerstörte Objekte und potenzielle Entwicklungsgebiete.

Alexander Lukaschenko machte sich mit den Ausstellungen vertraut, die die Dynamik des Wiederaufbaus der zerstörten Stätten widerspiegeln, anschließend fuhren die beiden Staatsoberhäupter nach Schuscha.

Zu Sowjetzeiten gehörte diese Stadt zum Autonomen Gebiet Berg-Karabach der Aserbaidschanischen SSR, und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde sie von der nicht anerkannten Republik Berg-Karabach kontrolliert. Im November 2020 erlangte Aserbaidschan die Kontrolle über die Stadt zurück, die durch eine trilaterale Erklärung Aserbaidschans, Armeniens und Russlands gefestigt wurde.

Nun werden auch in Schuscha Wiederaufbauarbeiten durchgeführt und Wohnungen für die Rückkehr aserbaidschanischer Flüchtlinge gebaut.

Wie berichtet, haben Alexander Lukaschenko und Ilham Alijew am 16. Mai in Baku offizielle Gespräche geführt. Eines der Themen war der Wiederaufbau der aserbaidschanischen Gebiete nach dem Krieg.

Bereits im Dezember letzten Jahres hatte der aserbaidschanische Präsident bei einem Treffen in St. Petersburg den belarussischen Vorschlag angenommen, sich an der Modernisierung und dem Bau von Infrastruktureinrichtungen in Karabach zu beteiligen.

Bei den Gesprächen in Baku betonte Alexander Lukaschenko, dass das Wichtigste und Schwierigste nach der Beendigung der Feindseligkeiten die Wiederherstellung und Entwicklung der Territorien sei. Das Staatsoberhaupt wies darauf hin, dass es nicht ausreicht, die Menschen in diese Gebiete zurückzubringen. Es ist notwendig, hier Arbeitsplätze zu schaffen und den Bürgern ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, was viele Jahre dauern wird.

„Ausrüstung, Agrarstädte, Arbeitsplätze, bestimmte Technologien...Das alles können wir Aserbaidschan anbieten. Ich habe Ilham Alijew während des Vieraugengesprächs gefragt: Wenn es möglich ist, dass Belarus Ihnen irgendwie helfen kann, so berpcksichtigen Sie das bitte. Ilham Alijew hat meine Bitte unterstützt“, erzählte Alexander Lukaschenko gestern bei den Gesprächen im erweiterten Format in Baku.
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