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31 August 2025, 06:00

Lukaschenko und Xi Jinping treffen sich in Tianjin

TIANJIN, 31. August (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko und der chinesische Staatschef Xi Jinping haben sich in Tianjin getroffen, wo am 31. August - 1. September der Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit stattfindet.
Alexander Lukaschenko machte zu Beginn des Treffens auf ein kolossales Entwicklungstempo Chinas aufmerksam: "Sie haben eine großartige Leistung vollbracht! Wir sehen eine gigantische Entwicklung der Volksrepublik China! Alles stimmt, von derOrganisation bis hin zur Disziplin. Die Leute sind am Arbeiten. Ich sehe darin einengroßen Erfolg Ihres Staates und den großen Erfolg Ihrer Führung.

Alexander Lukaschenko sagte, dass Belarus in vielen Fragen von China lernt und Erfahrungen sammelt, Von der Militärindustrie bis hin zur Herstellung von Konsumgütern. 

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hält es für möglich, die Erfahrungen Chinas beim politischen Staatsaufbau zu übernehmen. "Einst haben die Sowjetunion und China als befreundete Staaten ein Modell aufgebaut, das Ihr Staat beibehalten hat. Dieses Modell wenden Sie in der politischen Führung des Landes an. Wir haben leider viel verloren. Und wer heute darüber ernsthaft nachdenkt, versteht auch, dass wir sehr viel verloren haben“, sagte der belarussische Staatschef. 

„Ich gratuliere Ihnen, dass Sie ihr Land ruhig, weise, ohne Revolutionen und Erschütterungen zu einem Ziel hinführen, das Sie für sich bestimmt haben“, fügte Alexander Lukaschenko hinzu.

Belarus und China haben ihre Zusammenarbeit auf das Niveau einer umfassenden strategischen Allwetter-Partnerschaft angehoben, stellte Xi Junping fest. „Im Juni haben wir uns in Peking getroffen und beschlossen, die vielschichtige bilaterale Zusammenarbeit weiter zu vertiefen. Auf der Grundlage der fruchtbaren Ergebnisse, die im Rahmen jahrelangen Zusammenarbeit in Wissenschaft, Technologie und Innovation erzielt wurden, bieten wir Ihnen an, die Entwicklung neuer produktiver Kräfte im Interesse unserer Staaten in den Mittelpunkt zu setzen“, sagte der Vorsitzende der Volksrepublik China.

Wie bereits berichtet, wird im Rahmen des aktuellen Arbeitsbesuchs von Alexander Lukaschenko in China die belarussisch-chinesische Zusammenarbeit im Mittelpunkt der Gespräche sein. Im Jahr 2022 wurden die bilateralen Beziehungen zwischen Belarus und China auf das Niveau einer umfassenden strategischen Allwetter-Partnerschaft angehoben. „Wir sehen das, weil sich das in unserer Zusammenarbeit, vor allem in der wirtschaftlichen Kooperation, widerspiegelt. Wir wünschen in der Wirtschaft ein solches Niveau wie derzeit in der Politik“, sagte der Staatschef im Vorfeld des Besuchs in einem Interview mit dem chinesischen Medienkonzern.
Alexander Lukaschenko sagte, dass Belarus in vielen Fragen von China lernt und Erfahrungen sammelt: „Ich bin überzeugt, dass man von China viel lernen und viel übernehmen soll.“

Die persönliche Freundschaft zwischen den Staatschefs trägt zu einer weitgehend dynamischen Entwicklung der Zusammenarbeit bei. Der Präsident betonte, dass Belarus und China keine Probleme und keine Meinungsverschiedenheiten haben: „Wenn es notwendig ist, eine Frage zu vereinbaren, eine gemeinsame Entscheidung zu treffen, sich gegenseitig zu unterstützen, genügt ein Anruf von Peking nach Minsk oder umgekehrt. Und wir werden alles innerhalb weniger Minuten verhandeln.“
Alexander Lukaschenko besucht die Volksrepublik China bereits zum 16. Mal. Zuletzt war der Staatschef Anfang Juni dieses Jahres in Peking. Dort fand ein freundliches Familientreffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping statt. Das Format ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Alexander Lukaschenko nannte die technologische Modernisierung einzelner Industriebereiche in Belarus eine der Hauptfragen der Zusammenarbeit mit China: „Das ist die Idee von Xi Jinping, der eine wissenschaftlich-technische Revolution im Maschinenbau anstrebt. Ich bin meinem langjährigen Freund und Kollegen sehr dankbar, dass er Belarus an diesem Prozess teilhaben lässt. In China geht dieser Prozess sehr schnell voran.“
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