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Präsident
30 Oktober 2020, 14:51

Lukaschenko warnt Teilnehmer der Ausschreitungen: „Jetzt reicht´s. Wir können nicht mehr zurück“

MINSK, 30. Oktober (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat heute bei einem Treffen im Innenministerium den Teilnehmern der Ausschreitungen und Massenproteste sowie allerlei Saboteuren mit harten Konsequenzen gedroht.

„Wir waren sehr geduldig. Ich habe früher bereits gewarnt, dass niemand die rote Linie überschreiten darf. Aber manche haben diese Forderung missachtet. Deshalb warne ich heute jene, die die Gleiskontakte außer Betrieb setzen oder faschistische Fahnen auf Stromleitungen anbringen, kurzum jene, die die Lage im Land destabilisieren und die Infrastruktur kaputt machen wollen: Ab heute werden wir niemanden gefangennehmen, der sich in fremden Häusern oder Wohnungen verbergen wird. Wer einen Militärangehörigen auch nur anfasst, dem werden wir mindestens die Hände abschlagen. Ich sage das offen, damit alle ein für allemal begreifen, dass wir in unserem weiteren Vorgehen sehr entschlossen sind. Jetzt reicht es endlich. Wir können nicht mehr zurück. Wir werden nicht zurückweichen.“

Alexander Lukaschenko machte darauf aufmerksam, dass die Organisatoren und Teilnehmer der Ausschreitungen und illegaler Massenproteste strikt nach dem Plan für Farbrevolutionen handeln und sich der letzten Phase, der Phase der Radikalisierung der Proteste, genähert haben.

In diesem Zusammenhang haben die Sicherheitsbehörden so zu reagieren, dass daran nichts auszusetzen wäre. „Wir wohnen nicht im Vakuum und nicht in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Zeiten haben sich geändert, das sehen alle ein. Nur Menschen mit eisernem Willen und mit Geduld werden als Sieger hervorgehen“, resümierte er.

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