MINSK, 12. März (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat die Sicherheitskräfte angewiesen, jede unbegründete Vermittlungstätigkeit hart zu unterbinden. Das erklärte er am 12. März auf einer Besprechung zum Problem der unbegründeten und unlauteren Vermittlung.
Vorher hat Alexander Lukaschenko dieses Thema mit dem Minister für Landwirtschaft und Ernährung Juri Gorlow erörtert. Es ging um die Beseitigung der Vermittlungstätigkeit in der Landwirtschaft „als solche.“ Dennoch gibt es immer noch „Fälle“. Das betrifft nicht nur importierte Waren, sondern auch belarussische.
Das Staatsoberhaupt führte folgendes Beispiel an: „Der belarussische Landmaschinenproduzent „Gomselmasch“ stellt einen Mähdrescher her. Die Bauern kaufen diesen Mähdrescher beim Zwischenhändler, also Vermittler. Ist das in Ordnung?“
Wie das Komitee für Staatskontrolle herausgefunden hat, werden solche Vermittlungsdienstleistungen von belarussichen Banken finanziert. Was stört Landwirtschaftsminister, Gouverneure und ihre Landwirte selbst, das Geld bei der Bank zu nehmen und diesen Mähdrescher bei „Gomselmasch“ zu kaufen?“, stellte Alexander Lukaschenko die rhetorische Frage.
