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Präsident
13 November 2021, 18:13

Lukaschenko: Westen kann sich nicht einmal vorstellen, was wir für unsere Sicherheit tun

MINSK, 13. November (BelTA) – Belarus und Russland sind in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung enge Verbündete und kommen gut miteinander klar. Das sagte Präsident Alexander Lukaschenko in einem Interview mit dem Chefredakteur der russischen Militärzeitung „Nazionalnaja oborona“ (Nationale Verteidigung) Igor Korotschenko am 9. November.

„In Puncto Verteidigung und Sicherheit haben wir überhaupt keine Probleme. Ich kann Ihnen einfach nicht alles erzählen. Wir führten und führen solche Operationen zum Schutz unserer Sicherheit durch, die sich der Westen und die EU überhaupt nicht vorstellen können. Wir haben keine Problemfragen. Wir spielen zusammen. Die Russen haben endlich erkannt, dass der belarussische KGB zwar viel kleiner ist, aber eine mächtige Faust darstellt“, sagte er.

Alexander Lukaschenko machte darauf aufmerksam, dass Belarus und Russland in diesen Bereichen seit Jahren qualifizierte Fachkräfte ausbilden und technische Modernisierung fördern. „In Russland erhalten unsere Offiziere die notwendigen Kenntnisse. Wir schicken nicht viele Spezialisten dorthin. Es reichen einige wenige. Aber hochrangige Militäroffiziere müssen gut Bescheid wissen, was sich in den beiden Staaten abspielt. Heute sitzen belarussische und russische Militärs „an einer Schulbank“, das war bei Jelzin anders. Ich habe diese Frage oft thematisiert. Und als Putin Präsident wurde, haben wir dieses Problem endgültig beseitigt. Heute haben unsere Militärs keine Geheimnisse.“

Putin hat für belarussische Spezialisten den Zugang zum Geheimdienst und Spionageabwehr ermöglicht. Die wichtigsten Kompetenzen konnte man nur in Moskau erwerben. „Das ist eine alte sowjetische Schule, fundiertes Wissen. Unsere Offiziere werden gemeinsam ausgebildet, lernen viel voneinander ab, ziehen entsprechende Konsequenzen. Militär und Diplomatie – in diesen Bereichen pflegen wir Vorzeigebeziehungen“, sagte er.

Belarus und Russland verwenden die gleichen Waffen und verfügen über ein gemeinsames taktisches, theoretisches und praktisches Knowhow. „Das gibt uns die Möglichkeit, gemeinsame Operationen durchzuführen und dabei dieselbe Sprache zu sprechen“, sagte Alexander Lukaschenko.

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