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29 März 2021, 13:12

Lukaschenko will Männer mit Orden auszeichnen, die einen Anschlag in Minsk verhindert haben

MINSK, 29. März (BelTA) – Präsident Alexander Lukaschenko hat heute in der Besprechung mit zuständigen Ministern und dem „Kräfteblock“ des Sicherheitsrates über die aktuelle Lage in Belarus gesagt, er wolle die Männer mit Orden auszeichnen, die vor wenigem Tagen einen Anschlag in Minsk verhindert haben.

Aus dem Ausland werden immer wieder Aufrufe zur Radikalisierung der Proteste lauter, sagte Lukaschenko. In diesem Zusammenhang lobte er die Arbeit der Sicherheitskräfte, die keine Verschärfung der Lage zugelassen haben. Die Hauptabteilung des Innenministeriums für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität und Korruption hat sich besonders verdient gemacht.

„Die Männer haben ein Terror-Verbrechen aufgedeckt. Sie haben verdient, ausgezeichnet zu werden. Sie haben eine Tragödie verhindert, bei der viele Menschen gestorben wären. Das ist uns eine gute Lehre, uns allen, dem Sicherheitsapparat und dem Innenministerium“, sagte der Staatschef.

Darüber, wie der Anschlag verhindert wurde, hat Alexander Lukaschenko beim Treffen mit dem russischen Ex-Botschafter Dmitri Mesenzew erzählt. Die geflüchteten Oppositionspolitiker wollten die belarussische Gesellschaft davon überzeugen, dass die Staatsmacht eine Provokation vorbereitet.

„Wir sind auch nicht von gestern und wissen, was solche Aussagen anrichten können und von wem sie stammen. Deshalb hielten wir die Augen offen.

Der Schurke wurde entdeckt, als er den Sprengstoff in einem Müllcontainer versteckte. Bei einer möglichen Explosion könnten viele Menschen mit Metall- und Betonteilen verletzt werden. Ein Spezialkommando entschärfte den Sprengsatz bevor er explodierte. Der Täter wollte den zweiten Sprengsatz in einer Militäreinheit lassen. Er wurde aber dort festgenommen und an das Komitee für Staatssicherheit übergeben.“

Ein Terroranschlag hätte unschuldige Opfer fordern können, und die Opposition hätte gesagt, die Behörden seien daran schuld gewesen.

Auf die Frage, warum er den Sprengstoff in den Müllcontainer legte, sagte der Gefangene, er habe auf diese Weise die Sicherheitskräfte bestrafen wollen.

„Ich habe früher oft gesagt, dass Belarus von vielen Seiten angegriffen wird. Wir wissen, wer das tut. Wir passen sehr gut darauf, dass bei solchen Angriffen die rote Linie nicht überschritten wird. Belarus wird in diesem Sinne nicht lockerlassen, weil es sonst noch schlimmer kommen kann“, resümierte Alexander Lukaschenko.

Die Ermittler haben festgestellt, dass der Täter Verbindungen zur BYPOL-Initiaive hatte. BYPOL nennen sich die ehemaligen Sicherheitsmänner, die aus Belarus ins Ausland geflohen waren. BYPOL und der im Ausland angesiedelte Koordinierungsrat hat mehrmals zu Protesten am 25. März aufgerufen. In der Tat aber wurden unter der Ägide der BYPOL solche Anschläge vorbereitet, sagte Alexander Lukaschenko.

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