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20 November 2020, 13:21

Lukaschenko will Unterstützung kinderreicher Familien optimieren

GOMEL, 20. November (BelTA) – Beim Besuch des Landmaschinenherstellers Gomselmasch hat sich der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko den Fragen der Betriebsarbeiter gestellt. „Die Regierung wurde angewiesen“, sagte er, „die Unterstützung kinderreicher Familien zu optimieren.“

Demografische Fragen spielten in jedem Land eine große Rolle für die soziale Entwicklung. Das größte Problem sei nicht die Covid-19-Pandemie, sondern die schrumpfenden Bevölkerungszahlen. „Wenn belarussische Frauen weniger als 2-3 Kinder zur Welt bringen werden, wird uns das Schicksal Europas erwarten. Dort sinkt die Bevölkerungszahl rapid. In 50 Jahren wird es in Europa keine Europäer mehr geben“, sagte er.

In Belarus sei man sich dessen bewusst, deshalb habe der Staat Fördermaßnahmen beschlossen, um die Geburtenrate zu steigern und Familien mit Kindern zu unterstützen. Für kinderreiche Familien seien verstärkte Fördermaßnahmen vorgesehen, sagte er und erwähnte in diesem Zusammenhang das Programm „Familienkapital.“

Der Staatschef hat versprochen, diese Finanzierung (10 000 USD pro Kind ab 3. Kind) auch künftig fortzusetzen. „Wird es keine Kinder geben, wird es keine Fachkräfte geben. Dann wird es auch keine Bildung und keine Kompetenzen geben“, bemerkte der Staatschef.

Die Regierung und das Parlament haben die Anweisung erhalten, diese Fragen umfassend zu erörtern und die Unterstützung kinderreicher Familien zu optimieren.

Der Staatschef hält es für wichtig, über die Verkürzung des Mutterschaftsurlaubs nachzudenken. In Belarus dauert der Mutterschaftsurlaub 3 Jahre – länger als in allen Ländern der Welt. Bei allen Fragen sollen Interessen und Belange der Menschen im Mittelpunkt stehen.

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