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Präsident
26 Mai 2022, 12:51

Lukaschenko: Wir sehen die wahren Ziele der NATO-Aktivitäten

MINSK, 26. Mai (BelTA) – Die von der NATO an der Grenze zu Belarus organisierten Aktivitäten dienen der Aufklärung und der Erkundung eines möglichen Schauplatzes für Kriegshandlungen. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in der heutigen Sitzung im Verteidigungsministerium, die den Fragen der militärischen Sicherheit gewidmet war.

„Wir können die wahren Ziele der NATO-Aktivitäten erkennen. Es handelt sich im Grunde genommen um Aufklärung und Erschließung eines potentiellen Schauplatzes für Kriegshandlungen“, sagte das Staatsoberhaupt.

Der Präsident machte darauf aufmerksam, dass sich sie Beziehungen zwischen den USA samt ihrer Satellitenstaaten und der ganzen Welt drastisch verschlechtert haben. Sie halten Kurs auf die Verschärfung der Spannungen, auf die heiße Konfrontation mit Russland und Stärkung der militärischen Präsenz in der Nähe von Belarus, das sich als Russlands Verbündeter versteht. Die groß angelegten Übungen finden immer öfter statt.

„Unter dem Deckmantel der Verteidigungsstrategie werden im Rahmen der organisierten Manöver ganze Truppen aus Amerika und Westeuropa zu unseren grenzen verlegt. Wir können die wahren Ziele der NATO-Übungen erkennen. Im Wesentlichen geht es um die Aufklärung und Erschließung möglicher Schauplätze für die zukünftigen Kampfhandlungen. Europa und die NATO sind nach dem Willen Amerikas in eine globale Konfrontation mit Russland geraten. In diesem Kampf wird Belarus einem noch nie dagewesenen und anhaltenden wirtschaftlichen, politischen und sogar militärischen Druck ausgesetzt sein“, so der belarussische Staatschef.

Alexander Lukaschenko zufolge wird der militärische Druck durch Polen, Litauen, Lettland und die dort stationierten NATO-Truppen sowie durch die Aufrechterhaltung und Eskalation der Feindseligkeiten in der Ukraine ausgeübt werden.

Der Staatschef betonte, dass die Truppen in der gegenwärtigen Situation jederzeit bereit sein müssen, um auf militärische Übergriffe auf Belarus angemessen zu reagieren.

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