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Präsident
12 Januar 2021, 19:34

Lukaschenko: Wir sind in der Lage, das zu verdienen, was wir nicht haben, und wir werden es tun

MINSK, 12. Januar (BelTA) – Die Belarussen können das verdienen, was sie nicht haben. Und sie werden es unbedingt tun. Das erklärte der belarussische Präsident, Alexander Lukaschenko, heute bei der Verleihung des Preises „Für geistige Erneuerung“, der Sonderpreise an Künstler und Kulturschaffende und des Preises „Belarussischer Sportolymp“, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Nach der Zeremonie erwähnte Alexander Lukaschenko den verstorbenen Metropolit Filaret, Ehren-Patriarchenexarchen von ganz Belarus.

„Es gibt gute Momente im Leben, aber es gibt auch traurige Momente. Und dann denkt man vor allem über den Sinn des Lebens nach. Ich werde in der Sprache der Menschen sagen: Wissen Sie, das Leben ist so kurz - lassen Sie uns alles tun, damit wir diese Zeit mit müßigem Gerede, unnötigen Dingen und vor allem mit Zerstörung nicht verschwenden. Gott bewahre uns davor, etwas zu verlieren, das wir in der Hitze des Weltwahnsinns nie wieder zurückbekommen, unwiderruflich zu verlieren und mit unseren eigenen Händen zu ruinieren, was wir im letzten Vierteljahrhundert getan haben. Sie und ich haben es geschafft! Man darf es nicht verlieren“, so der Staatschef.

Der Präsident betonte, dass Belarus, genau wie die ganze Welt, von einem Sperrfeuer von Lügen getroffen wurde und dies überwunden werden sollte. „Wir sagen über uns selbst, dass wir weise und talentvoll sind. Also wollen wir weise und talentvoll sein. An die Kreativen, an unsere Geistlichen - Tapferkeit, Mut und vor allem: niemals beeilen. Es bedeutet nicht, dass Sie so denken sollen wie ich, wie Metropolit Filaret, wie jeder, der hier auf dieser Bühne mit den Geschenken sitzt. Nein. Aber bevor Sie voreilige Schlüsse ziehen, nehmen Sie sich Zeit. Vieles hängt von unserem Wort ab. Nehmen Sie sich Zeit, damit es nicht schmerzhaft und beschämend ist, in dieser Gesellschaft, die wir aufgebaut haben, zu existieren und zu leben. Wir sollten diesen Weg mit Würde gehen und unser Land für zukünftige Generationen bewahren“, sagte Alexander Lukaschenko.

Das Staatsoberhaupt merkte an, dass Metropolit Filaret 85 Jahre alt wurde - das scheint eine Menge zu sein. „Aber ich erinnere mich an unsere ersten Treffen - es ist ein Moment. Und in der Geschichte ist es gar nichts, nicht einmal ein Augenblick. Das Leben ist sehr kurz - kümmern Sie sich umeinander, geben Sie Ihren Kindern ein Beispiel, wie man leben sollte, damit sie es im Leben etwas leichter haben werden. Seien Sie glücklich, seien Sie gesund, leben Sie in Frieden, streiten Sie nicht. Wir haben alles. Was wir nicht haben, werden wir verdienen. Wir können es schaffen und wir werden es unbedingt tun“, resümierte der Präsident.

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