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Präsident
23 Januar 2020, 12:36

Lukaschenko: Wissenschaftsbranche hat strategische Bedeutung für die Entwicklung des Staates

MINSK, 23. Januar (BelTA) – Die Wissenschaftsbranche hat eine strategische Bedeutung für die Entwicklung des Landes. Das erklärte Alexander Lukaschenko heute bei der Verleihung von Doktordiplomen und Professor-Ernennungsurkunden an Wissenschaftler und Pädagogen.

„Die Macht unseres Staates wird gespeist aus einer außergewöhnlichen Kombination von Intellekt der Nation und kulturellen Traditionen. Am Vorabend des Tages der Wissenschaft ehren wir die besten Vertreter der Nation im Palast der Unabhängigkeit. Wir betonen hiermit die strategische Bedeutung der Wissenschaft als einen Industriezweig, der für die Entwicklung unseres Landes entscheidend ist“, sagte Alexander Lukaschenko.

Das Staatsoberhaupt verleiht heute in einem feierlichen Akt Doktordiplome und Professor-Ernennungsurkunden an Wissenschaftler und Lehrkräfte. Er sagte dabei, dass diese Auszeichnungen einen neuen Sieg auf ihrem schwierigen Weg der Erkenntnis von Naturgesetzen und gesellschaftlichen Vorgängen markieren würden. Auch stellten sie eine Grundlage für neue Errungenschaften dar.

„Man sagt, dass wir viele Entdeckungen in der Wissenschaft zwar dem Zufall zu verdanken haben, aber keineswegs den zufälligen Menschen. Jede Entdeckung und Erfindung kostet sie Jahre und Jahrzehnte selbstloser härtester Arbeit. Wissenschaftler und Forscher haben die schwerste Arbeit schlechthin. Nur die talentiertesten, hartnäckigsten und zielstrebigsten Menschen können die Wahrheit ergründen“, betonte der Präsident.

Seiner Meinung nach genießt die Wissenschaft in Belarus besondere Unterstützung und das Vertrauen des Staates. „Aber auch die Anforderungen sind sehr ernst. Ich bin überzeugt: Es ist schwer, ein Wissenschaftler in Belarus zu werden. Von Jahr zu Jahr wird es immer schwieriger sein, einen höheren akademischen Grad zu erlangen. Aus mehreren Gründen. Heute ist es jedoch nicht mehr möglich, eine Doktorurkunde zu kaufen“, sagte Alexander Lukaschenko.

Er fügte hinzu, dass einheimische Wissenschaftler aktiv an vielen sozialen und politischen Prozessen im Land beteiligt sind. Und diese hohe Mission erfordert von jedem von ihnen viel Engagement und Verantwortung für die getroffenen Entscheidungen.

„Die moderne Welt wird durch Forschung und Innovationen geprägt und verändert. Für uns ist es heute lebensnotwendig, sich in der Gruppe der Länder zu etablieren, die auf die Entwicklung hochtechnologischer und wissensintensiver Produkte setzen. Wir haben alle Chancen für den Erfolg in diesem Bereich“, sagte das Staatsoberhaupt.

Der Präsident stellte fest, dass Belarus durch Forschung und Entwicklung in den Bereichen Informations- und Weltraumtechnologien, Atomenergietechnik, Physik, Maschinenbau, Agro- und Biotechnologien, Medizin und Pharmazie bereits große Bekanntheit erlangt habe. „Alles, was zum Wohle der Menschen und unseres Staates erreicht wurde, haben wir den Menschen wie Sie zu verdanken, Menschen, die selbstlos sind und edle Ziele haben. Sie tragen auf ihren Schultern die Verantwortung für die Zukunft unserer Kinder, auch wenn diese Aussage etwas pathetisch klingen mag“, sagte Alexander Lukaschenko.

Heute gilt es, in die Zukunft, auf mehrere Jahrzehnte hinaus zu schauen und alles dafür zu tun, damit jede neue Generation von Belarussen stolz auf ihre Herkunft und ihr historisches Erbe wäre und damit alle neuen Unternehmungen gelingen. „Ihr Werk soll von Ihren Schülerinnen und Schülern weitergetragen werden. Von ihrem Nachwuchs also, der vielversprechend, ehrgeizig ist und mit Staatsdenken. Der zukünftige Erfolg Ihrer Nachfolger wird eine echte Bestätigung dessen sein, dass ihr Mentor einen hohen akademischen Grad und seine wissenschaftliche Autorität zu Recht erlangt hat. Möge diese Tradition der Kontinuität intellektuellen Potentials zu einer weiteren Entwicklung unseres Staates beitragen“, resümierte der Staatschef.

Alexander Lukaschenko wünschte den Wissenschaftlern viel Inspiration und dass „sie sich auf ihren Lorbeeren nicht ausruhen“.

Elf Wissenschaftler haben aus der Hand des Staatsoberhauptes Doktordiplome erhalten. Das sind Vertreter der medizinischen, pädagogischen, technischen, physikalisch-mathematischen, philologischen und wirtschaftlichen Wissenschaften.

Die Professor-Ernennungsurkunden erhielten 7 Vertreter von Bildungs-, Wissenschafts- und medizinischen Einrichtungen in den Bereichen Kunstgeschichte, Bauwesen, Physik, Technologie (Maschinenbau), Recht, medizinische Biologie.

Im Jahr 2019 verlieh die Oberste Attestierungskommission von Belarus den akademischen Grad an 397 Bewerber, davon 39 Doktoren der Wissenschaften und 358 Kandidaten der Wissenschaften. Einen hohen akadmeischen Grad erhielten 44 ausländische Forscher und Wissenschaftler aus China, Vietnam, Libyen, Irak, Iran, Kasachstan, Russland, Nigeria, der Ukraine und Tunesien.

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