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Präsident
06 Oktober 2022, 14:28

Lukaschenko zeigt sich empört über Preistreiberei unter dem Vorwand „Erneuerung der Ware“

MINSK, 6. Oktober (BelTA) – In der heutigen Besprechung mit dem Wirtschaftsblock der Regierung hat der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko die Überteuerung der Waren unter dem Vorwand der „Erneuerung“ scharf kritisiert. Diese Praxis sei die Umgehung des Antiinflationsgesetzes und solle unverzüglich beendet werden, forderte er.

Der Staatschef erzählte, dass er sehr gut weiß, wie man unter dem Deckmantel der „Erneuerung des Warensortiments“ das Antiinflationsgesetz umgeht. Viele Waren werden dadurch teurer. „Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn ein bekanntes Produkt auf den Regalen steht und winzige „Ergänzungen“ enthält, deswegen zu einem höheren Preis. Eine solche "Metamorphose" findet häufig bei Brot, Milch, Fleisch und Geflügel statt. Das ist unerhört: man zerstückelt ein totes Huhn, stopft es in eine Plastiktüte und gibt für neue Ware aus!“ sagte Alexander Lukaschenko ironisch. „Aber die Menschen sind gezwungen, die gleichen Produkte zu kaufen, aber aus irgendeinem Grund zu einem höheren Preis. Kostet der ganze Hühnerkörper zwei Rubel, so müssen die Käufer für einen halbierten Körper bis zu fünf Rubel zahlen. Was ist passiert, dass der Preis um das Zwei- oder Dreifache gestiegen ist? Ist das, weil man es einfach halbiert hat?“

Alexander Lukaschenko forderte in diesem Zusammenhang von allen verantwortlichen Beamten im Handelsministerium, Landwirtschaftsministerium, Komitee für staatliche Kontrolle, von Gewerkschaften und dem Parlament entsprechende und wirksame Gegenmaßnahmen.

„Angemessene Qualität, breites Sortiment und gerechter Preis – das fordere ich von Ihnen. Neue Produkte, die zu höheren Preisen angeboten werden, sollen sich von den alten wesentlich unterscheiden“, sagte der Staatschef.

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