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23 November 2022, 19:02

Lukaschenko zu Ukraine: Wir müssen das Blutvergießen beenden und Friedensgespräche aufnehmen

JEREWAN, 23. November (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat sich zu den aktuellen Ereignissen in der Ukraine ausgesprochen. Seiner Meinung nach sollten das Blutvergießen beendet und Friedensgespräche aufgenommen werden. Das sagte er auf der heutigen Sitzung des OVKS-Rates für kollektive Sicherheit in Jerewan.

Belarus habe ständig und konsequent vor der Gefahr einer militärpolitischen Eskalation in der europäischen Region gewarnt, betonte Lukaschenko. „Wir haben auf die Verschlechterung der internationalen Sicherheitsarchitektur, Entwertung von Abrüstungs- und Rüstungskontrollabkommen hingewiesen. Leider hat man uns damals nicht zugehört. Und das tragische Ergebnis dieser arroganten Haltung sehen wir heute in der Ukraine“, sagte der belarussische Staatschef.

Der Präsident erinnerte daran, dass Belarus seit 2014 sein Bestes tut, um den Konflikt zu beenden.

„Der Westen macht uns nach wie vor für alles verantwortlich. Er versucht mit allen Mitteln, Belarus in diesen Konflikt hineinzuziehen, obwohl er selbst bis zum Hals darin versunken ist. Tausende von ukrainischen Soldaten werden im Rahmen von NATO-Programmen auf den westlichen Übungsplätzen ausgebildet. Kiew wird mit neuen Waffen und militärischer Ausrüstung aus dem Westen versorgt“, so der belarussische Staatschef. „Was ist das, wenn nicht eine direkte Beteiligung an dem Konflikt? Und wie sind die Äußerungen des NATO-Generalsekretärs zu verstehen, der sagt, dass die Niederlage der Ukraine die Niederlage des Nordatlantischen Bündnisses bedeuten wird?“

Er verglich die Ereignisse in der Ukraine mit einem Tornado, der immer mehr Länder in seinen Strudel zieht und weitere Probleme schafft. „Wir müssen das Blutvergießen beenden und Friedensgespräche aufnehmen. Die Frage lautet aber: Wird der Ukraine erlaubt, einen Platz am Verhandlungstisch einzunehmen?“ sagte das Staatsoberhaupt.

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