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Präsident
22 Juli 2021, 00:35

Lukaschenko zum Vorfall mit Ryanair: Eine im Voraus geplante Provokation

MINSK, 22. Juli (BelTA) – Im Interview mit dem arabischen Nachrichtensender Sky News Arabia am 19. Juli hat der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko gesagt, dass der Vorfall mit dem Ryanair-Flugzeug am 23. Mai, das von Athen nach Vilnius flog und wegen Bombendrohung in Minsk notlanden musste, eine im Voraus geplante Provokation war.

Alle Vorwürfe, dass Belarus am 23. Mai die Flugroute des Ryanair-Passagierflugzeuges absichtlich korrigiert hat, wies Alexander Lukaschenko mit dem Bemerkung zurück: „Das ist ein großer Fake. Wir haben keine Routen geändert und niemanden zur Landung in Minsk gezwungen.“

Wenn irgendjemand konkrete Fakten dafür auf den Tisch legen würde, dass Belarus das Flugzeug zur Notlandung gezwungen habe, werde er sich vor der ganzen Welt für derart Vorgehen entschuldigen, sagte Lukaschenko. „Bis heute hat niemand solche Fakten gezeigt. Die Fakten fehlen“, betonte er.

Weder die Journalisten noch die Öffentlichkeit im Westen und Belarus haben die Aussagen des Piloten gehört. Niemand hat die Antworten auf die Fragen gegeben, die die Medienwelt und die internationale Öffentlichkeit so interessieren.

Was mit der Ryanair-Maschine geschehen war, war eine geplante Provokation. Und was danach kam, belegt nur, worauf diese Provokation abzielte: sie diente zum Anlass für die weitere Erwürgung des Landes. Man will Belarus auf seinem weiteren Entwicklungsweg hindern“, zeigte sich der Staatschef überzeugt.

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