
MINSK, 31. August (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko betonte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur „Xinhua“ die Bedeutung der Bewahrung der historischen Erinnerung an den Großen Sieg und den Heldenmut der Völker, die ihn errungen haben.
Der Präsident bemerkte, dass es in der derzeitigen äußerst schwierigen internationalen Lage, in der einige versuchen, die Geschichte zu verfälschen und umzuschreiben, besonders wichtig ist, die Erinnerung an unseren gemeinsamen Großen Sieg zusammen zu bewahren. „Wir müssen lautstark über den Heroismus unserer Völker und den unermesslich hohen Preis der Freiheit sprechen“, so er.
Deshalb werden Belarus und China auch in Zukunft zweifellos ähnliche gemeinsame Projekte durchführen und Bildungs- und Kulturinitiativen umfassend unterstützen, um die Wahrheit und die Erinnerung an diesen Krieg und unseren Sieg zu bewahren. „Andernfalls könnte sich alles wiederholen“, warnte Alexander Lukaschenko.
Der Staatschef erinnerte daran, dass China und Belarus im Kampf gegen Faschismus und Militarismus enorme Verluste erlitten hatten. Dutzende Millionen Menschen kamen ums Leben, viele Städte und Dörfer wurden dem Erdboden gleichgemacht. In unserem Land wurde jeder Dritte zum Opfer des Krieges. Übrigens war in der Stadt Witebsk unter anderem auch eine Untergrundgruppe von Einwanderern aus China aktiv, und es gab auch Chinesen in den Partisanenabteilungen. Und in China kämpften sowjetische Militärberater und Spezialisten, darunter auch Belarussen, Seite an Seite mit ihren chinesischen Genossen gegen den Feind.
„Als Historiker verstehe ich besonders gut, wie schrecklich dieser Krieg war und welchen unschätzbaren Beitrag unsere Völker zum gemeinsamen Sieg geleistet haben. Dies ist eine großartige Lektion in Mut, Standhaftigkeit und Patriotismus für viele zukünftige Generationen unserer Mitbürger“, unterstrich Alexander Lukaschenko.