Projekte
Services
Staatsorgane
Flag Samstag, 27 November 2021
Minsk +3°C
Alle Nachrichten
Alle Nachrichten
Präsident
18 Oktober 2021, 13:01

Migrationskrise: Lukaschenko enthüllt Vorgehen Polens und Litauens

MINSK, 18. Oktober (BelTA) – Präsident Alexander Lukaschenko hat in der heutigen Besprechung zur Staatssicherheit einige enthüllende Informationen über das reale Vorgehen Polens und Litauens in der Migrationsfrage publik gemacht.

„Eine der wichtigsten hybriden Bedrohungen ist heute die schwierige Situation an unserer Staatsgrenze. Polen und Litauen beschuldigen Belarus gezielt, die Migrationskrise künstlich herbeizuführen. Gleichzeitig schaffen sie Kanäle für die Ausreise von Migranten aus Aufnahmestellen nach Deutschland und Frankreich. Dabei werden die Menschenrechte massenhaft und zynisch verletzt“, so der Staatschef.

„Ich sage das, damit die Deutschen, Franzosen und Briten endlich mal aufwachen und auf die Situation rund um die Migranten in Polen und Litauen aufmerksam werden, sagte der belarussische Staatschef.

Alexander Lukaschenko fuhr fort: „Polen und Litauen behaupten, sie würden Migranten an bestimmten Orten, in den sog. Lagern, halten. In Wirklichkeit aber sind das nur Übergangslager. Sie entlassen diese Menschen absichtlich aus den Lagern, wohl wissend, dass die Migranten weder ihre Länder noch Belarus als Ziel ins Auge gefasst haben. Sie kamen und sie gehen weiter, nach Deutschland oder – wie sie selbst sagen – in „wärmere“ Staaten. Polen und Litauen wissen das und lassen sie langsam aus den Lagern heraus. Und die Deutschen nehmen sie zu Tausenden auf ihrem Territorium fest“, sagte der Präsident. „Wir wissen darüber aus mehreren Quellen. Das ist die Wahrheit.“

„Sie sollten dort selbst darüber klarwerden, wer die Migranten nach Deutschland und Frankreich einschleust. Nach unseren Angaben sterben dort die Menschen. Und die Zahl der Todesopfer ist höher als die polnischen und litauischen Politiker öffentlich bekannt geben. Trotz der gepriesenen europäischen Meinungsfreiheit dürfen die Medien nicht über die tatsächliche Situation Bescheid wissen“, fügte das Staatsoberhaupt hinzu.

Abonnieren Sie uns auf
Twitter
Letzte Nachrichten aus Belarus