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09 Mai 2020, 15:53

Militärparade in Minsk findet zu Ehren der sowjetischen Soldaten statt, die die Welt von den Nazis befreit haben

MINSK, 9. Mai (BelTA) – In diesem Jahr ist die belarussische Hauptstadt Minsk der einzige Ort im postsowjetischen Raum, wo die Militärparade zum 75. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg stattfindet. Diese Parade wird zu Ehren aller sowjetischen Soldaten und Offiziere durchgeführt, die die Welt von den Nazis befreit haben. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in seiner Rede auf der Militärparade.

„Seit 75 Jahren ehren wir die Geschichte der großen Heldentat der Sieger. Selbst die Idee, diese Traditionen zu verraten, halten wir für inakzeptabel. Seit 75 Jahren ehren wir die Geschichte der großen Heldentat der Sieger. Selbst die Idee, diese Traditionen zu verraten, halten wir für inakzeptabel. In dieser verrückten Welt, die ihre Orientierungspunkte verloren hat, wird es Menschen geben, die uns für den Ort und die Zeit dieser heiligen Handlung verurteilen. Ich möchte ihnen darauf antworten: Warten Sie ab, die Schlussfolgerungen zu ziehen, geschweige denn, uns, die belarussischen Erben des Sieges zu verurteilen. Wir konnten einfach nicht anders, wir hatten keine andere Wahl. Und wenn wir auch eine Wahl hätten, hätten wir nicht anders handeln können. Auf uns schauen heute Soldaten der Roten Armee, die für unsere Freiheit gestorben sind, Partisanen und Untergrundkämpfer, die in der Gestapo gefoltert wurden, Männer, Frauen und Kinder von Chatyn. Sie wollten leben, aber sie waren gestorben, damit wir leben konnten!“

Das moderne Belarus sei ein Denkmal jenes schrecklichen Krieges, in dem die Menschen getötet, gefoltert und verbrannt worden seien, sagte er.

„Heute ehren wir die Heldentat unserer Väter und Großväter. Ihr Weg zum Sieg war lang und mit vielen Opfern verbunden. Ihre Mütter, Frauen und Kinder haben blutige Tränen geweint, ihre Kriegskameraden waren an den Fronten gefallen, ihre Städte und Dörfer wurden in Schutt und Asche gelegt. Wir verneigen uns vor der Heldentat der Russen und Belarussen, Ukrainer und Juden, Tataren und Kasachen, Kirgisen und Turkmenen, Georgier, Armenier, Aserbaidschaner und Moldauer, Litauer, Letten, Esten, aller Völker der Sowjetunion, der Widerstandskämpfer aus Europa und unserer Verbündeten – der USA, Großbritannien und China. Ihre Mut, Tapferkeit und die Bereitschaft, für die Heimat zu sterben, wurden zur schrecklichen Vergeltungswaffe für Hitlers Henker und ihre Helfershelfer“, erklärte der belarussische Staatschef.

"Wer die NS-Ideologie predigt und geopolitische Besatzungsambitionen hegt, hat von der Geschichte eine Lehre erteilt bekommen. Diese Lehre ist einfach und gerecht – jedes Volk, das sein Heimatland, seinen Boden und die Zukunft seiner Kinder verteidigt, ist unbesiegbar."

"Mit unseren Brudervölkern, mit denen unsere Väter und Großväter der Katastrophe des 20. Jahrhunderts ein Ende machten, sind wir für ewig blutsverwandt."

Die heutige feierliche Militärparade ist ungeachtet der modernen Herausforderungen keine Demonstration von Stärke, sondern der Tribut der Erinnerung.

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