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30 September 2022, 12:37

Sabotage an Nord Stream: Lukaschenko befürchtet Beginn des „Russland ist schuld“-Narrativs

Foto: TASS
Foto: TASS

MINSK, 30. September (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat heute die Sabotagen an den beiden Ostsee-Pipelines Nord-Stream 1 und Bord Stream 2 kommentiert.

Zur Entgegennahme ihrer Beglaubigungsschreiben empfing Alexander Lukaschenko eine Reihe von Auslandsbotschaftern.

Während der feierlichen Zeremonie sagte der Staatschef: „In der Ostsee wurde eine Gaspipeline gesprengt. Bald werden wir eine Welle von Anschuldigungen gegen Russland zu sehen bekommen. Man wird Russland vorwerfen, die Nord-Stream-Pipeline selbst gesprengt zu haben, um Europa von eigenen Gaslieferungen abzuschneiden. Wird Europa frieren, wird den Bürger suggeriert, Russland allein trage die Schuld daran.“

BelTA hat bereits berichtet, dass man bei Nord Stream 1 und 2 einen starken Druckabfall registriert hat. Der Pipeline-Betreiber Nord Stream AG erklärte, dass die Folgen der Zerstörung der Gaspipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2, die am 26. September stattfand, präzedenzlos sind, informierte TASS.

Der Nord Stream Betreiber wies darauf hin, dass sich die Zwischenfälle an den drei Pipelines fast zur gleichen Zeit ereigneten. Dies war noch nie zuvor geschehen.

Es wurde berichtet, dass die Explosionen an den drei Gaspipelines das Ergebnis geplanter Sabotagen gewesen sein könnten.

Die Wiederherstellung der drei Pipelines kann mehr als sechs Monate dauern. Diese Meinung vertrat Pawel Sawalny, Vorsitzender des Energieausschusses der russischen Staatsduma. Dem Beamten zufolge können zwei Technologien für die Reparatur von Nord Stream 1 und Nord Stream 2 eingesetzt werden. Im ersten Fall müsste ein Senkkasten gebaut werden, um die Pipelines direkt unter Wasser zu reparieren. Im anderen Fall müssten die Arbeiter die Rohre an die Oberfläche heben und reparieren.

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