
MINSK, 29. August (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat in einem Interview mit der China Media Group neue Details seines Telefongesprächs mit US-Präsident Donald Trump preisgegeben.
Auf die Frage, wie er die Zukunft von Belarus sieht, wies der Staatschef darauf hin, dass unser Land historisch und geografisch zwischen Ost und West liegt und daher immer dazu gedrängt wird, sich für die eine oder andere Seite zu entscheiden. Besonders deutlich ist dies in der Zeit nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu spüren gewesen.
„Es gibt kein Land auf der Welt, das sich in einer so schwierigen Lage befindet wie wir. Als wir mit Donald sprachen (am Telefon am 15. August – Anm. BELTA), diskutierten wir etwa 35 Minuten lang über einige Probleme... Er war wahrscheinlich nicht auf ein solches Gespräch eingestellt. Aber wir kamen ins Gespräch und er sagte zu mir: Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, sagte er, Ihr Land befindet sich in einer so schwierigen Lage und in einer so schwierigen Zeit, dass nur eine starke Führungsperson damit fertig werden kann“, berichtete Alexander Lukaschenko über die Einzelheiten des Gesprächs.
„Wahrscheinlich hat er, als er sich mit der Situation vertraut machte und Belarus kennenlernte, gesehen, dass wir es sowohl im Osten als auch im Westen nicht leicht haben. Im Süden herrscht Krieg, und im Norden haben wir genug von diesen verrückten baltischen Nachbarn. Er stimmte dem zu und sagte, dass sich Belarus in einer sehr schwierigen Lage befindet“, fügte der Staatschef hinzu.