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Präsident
11 Februar 2021, 14:54

Staatschef: Gemeinsamer EAWU-Markt soll für Synergieeffekte sorgen

MINSK, 11. Februar (BelTA) – Es ist wichtig, dass wir mit der Bildung eines gemeinsamen EAWU-Marktes auf Synergieeffekte hoffen können. Diese Meinung äußerte Präsident von Belarus Alexander Lukaschenko in seiner Rede vor der 6. Allbelarussischen Volksversammlung.

„Es liegt im Interesse von Belarus, eine vollwertige wirtschaftliche Union innerhalb der EAWU zu erreichen. Und wir müssen zugeben, dass wir uns noch nicht weit von den globalen Trends entfernt haben. Vielmehr ist jeder mit sich selbst beschäftigt, wir kämpfen um Zölle, Normen und Verbrauchssteuern. Wir müssen die Effizienz des eurasischen Aufbaus erhöhen. Es ist grundsätzlich wichtig, dass wir mit der Bildung eines gemeinsamen Marktes und der Zusammenlegung von Wirtschaftspotentialen der Mitgliedsstaaten Synergieeffekte erreichen. Dann wird die EAWU für andere Partner attraktiver werden, und zwar nicht nur im postsowjetischen Raum“, sagte der belarussische Staatschef. Belarus strebte dieses Ziel während seiner EAWU-Präsidentschaft im Jahr 2020 an. „Und diesen Kurs werden wir auch weiterhin verfolgen“, betonte er.

Belarus sucht heute nach neuen regionalen Formaten und tritt für die „Integration und große eurasische Partnerschaft“ ein. „Diese Initiativen sollten durch die Zusammenarbeit im Rahmen der EAWU und des chinesischen Projekts „One Belt, One Road“ ergänzt werden. Ebenso wichtig ist die Vertiefung der Zusammenarbeit mit den wichtigsten Wirtschaftsverbänden und Volkswirtschaften Eurasiens“, so der Präsident.

Was die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten betrifft, so bleibt sie als eine regionale Organisation vollkommen aktuell, auch wenn sie objektive Schwierigkeiten hat. „Mit dem Ausstieg der Ukraine aus der GUS haben wir viel verloren, aber wir hoffen auf ihre Rückkehr. Die Hauptpriorität von Belarus in der GUS bleibt unverändert, nämlich die GUS als Mechanismus einer vorteilhaften wirtschaftlichen Interaktion zu fördern. Die belarussische Präsidentschaft in der GUS im Jahr 2021 ist darauf abgezielt“, betonte der Präsident.

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