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Präsident
25 Mai 2020, 13:37

Staatschef spricht von Stabilisierung der Situation mit COVID-19, mahnt trotzdem zur Wachsamkeit

MINSK, 25. Mai (BelTA) – Präsident Alexander Lukaschenko glaubt, dass sich die Situation mit Coronavirus in Belarus langsam stabilisiert, mahnt aber trotzdem zur Wachsamkeit. Das erklärte er heute in der Besprechung zu aktuellen sozioökonomischen und politischen Fragen.

„Wenn sich die Situation so entwickeln wird wie bisher, so werden wir mit Gottes Hilfe diese Krise überwinden. In Witebsk, wo die Lage vor kurzem besonders schwer war, gehen die Erkrankungszahlen steil nach unten. In Witebsk werden die Krankenhäuser, die wir für COVID-19-Patienten bereit hielten, wieder Patienten mit anderen Erkrankungen aufnehmen“, erklärte der Staatschef.

In Minsk sei nach Angaben der Ärzte eine ähnliche Situation zu beobachten. „In Minsk flacht die Epidemie ab, wie die Ärzte behaupten. Ich bin in dieser Hinsicht zwar nicht so sehr optimistisch, aber die Tatsache, dass einige Krankenhäuser bald wieder „ihre“ Patienten behandeln werden, also zum Beispiel Krebskranke, Schwangere oder Notfallpatienten statt COVID-Infizierte, ist ein positives Zeichen“, betonte der Präsident.

Stabile Erkrankungs- und Genesungszahlen seien in den Gebieten Minsk und Mogiljow zu beobachten, so Lukaschenko. Mancherorts würden die Zahlen sogar sinken. „Wenn das weiter so geht, werden wir nur zwei Gebiete – Brest und Gomel – verstärkt unter Kontrolle nehmen. Wie die Experten behaupten, war die Epidemie in diese Regionen zuletzt gekommen. Deshalb werden sie auch später als die anderen aus der Krise hervorgehen.“

Der Staatschef mahnte trotz einer optimistischer Entwicklung der Lage mit Coronavirus zur Wachsamkeit. Man könne nie wissen, ob die zweite Epidemie-Welle heranrücke. Das Land müsse darauf bereit sein.

Der Präsident lobte in diesem Zusammenhand die Bemühungen, die die belarussische Hauptstadt für die Kontrolle und Bekämpfung der Epidemie ergreife. Am Minsk könnten andere Städte und Regionen des Landes ein Vorbild nehmen, fügte er hinzu. „Es war schwierig, eine Stadt mit fast zweieinhalb Millionen Einwohnern im Griff zu haben. Aber es gilt hier wie überall: Trotz Erfolge keine Selbstberuhigung“, resümierte der Staatschef.

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