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Präsident
08 Oktober 2021, 15:57

Staatschef warnt vor unzulässiger Preiserhöhung für sozial bedeutsame Waren

MINSK, 8. Oktober (BelTA) – Der unbegründete Anstieg der Warenreise ist unzulässig. Das betrifft die sozial bedeutsame Warengruppen umso mehr, erklärte Präsident Alexander Lukaschenko in der Mitgliederversammlung der Belarussischen Union der Konsumgenossenschaften.

„Die Warenpreise werden vom Komitee für Staatskontrolle und den Gewerkschaften aufs Strengste überprüft. In der nächsten Zeit soll es Verschärfungen in diesem Bereich geben. Denn objektiv gesehen wurden die Nahrungsmittelpreise in der Welt in die Höhe getrieben. Bald werden sie sich verdoppelt haben. Alles wird teurer – Metall, Erdgas...“

Diese kritische Situation ist nach Ansicht des belarussischen Präsidenten darauf zurückzuführen, dass die führenden Weltmächte während der COVID-19-Pandemie ihre Wirtschaften durch Lockdowns retten wollten. „Alles geschlossen und stillgelegt. Die Menschen mussten irgendwie leben. Das Problem wurde einfach gelöst: durch das Anwerfen der Notenpresse. Den Inflationsdruck bekommen wir bis heute zu spüren. Die Inflation kommt von drüben“, sagte der Staatschef.

Der objektive Preisanstieg wird oft künstlich vorangetrieben: Hersteller und Händler passen sich diesem Trend an und erheben die Preise. „Wir müssen das erkennen und in diesem Marktbacchanal einen eigenen Weg finden, um die Preise einzudämmen“, erklärte er.

„Ich habe Gewerkschaften, das Komitee für Staatskontrolle, zuständige Regierungsstellen und Parlamentsabgeordnete angewiesen, den Preisen im Handel höchste Aufmerksamkeit zu schenken und konkrete Lösungen zu finden. Wir haben diese Zeitperiode zu überstehen und dürfen es nicht zulassen, dass irgendjemand daraus Profite macht. Im anderen Fall werden wir es mit einer tatsächlichen Revolution zu tun haben. Die Menschen halten diese Umstände nicht lange aus. Deshalb schenken wir der Preiskontrolle heute die höchste Aufmerksamkeit“, betonte der Staatschef.

Vor einigen Tagen hat Alexander Lukaschenko ein Dekret unterzeichnet, das den unbegründeten Preisanstieg für sozial bedeutsame Waren für unzulässig erklärt. „Das ist meine harte Forderung. Niemand soll fremde Schlamperei oder jemandes Geldsucht aus eigener Tasche bezahlen“, sagte er. Jede künstliche Preistreiberei werde mit Geldbußen geahndet.

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