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01 Dezember 2022, 11:48

Unsere wichtigste Aufgabe wäre, Lehren zu ziehen.“ Lukaschenko erläutert Lage im Umfeld von Belarus

MINSK, 01. Dezember (BelTA) – Das Staatsoberhaupt Alexander Lukaschenko berief am 1. Dezember die Besprechung über die Verteidigung von Belarus ein.

Wie Alexander Lukaschenko hingewiesen hat, werden bei der Besprechung die Entwicklung der militärischen und politischen Lage im Umfeld von Belarus und Maßnahmen zur weiteren Reaktion darauf erörtert.

Der Präsident sagt, dass alle Sicherheitskräfte eine Zunahme der Provokationen in der Nähe der Staatsgrenze feststellen können. "Die Ukraine versucht unter jedem Vorwand, die Truppen der NATO-Mitgliedstaaten in den Konflikt hineinzuziehen. All das wird durch die jüngsten Raketenabwürfe auf polnischem Hoheitsgebiet bestätigt", so der Staatschef.

"Gleichzeitig werden von der flüchtigen Opposition, unseren Banditen, zunehmend Aufrufe zur gewaltsamen Machtergreifung und zu terroristischen Handlungen im belarussischen Staatsgebiet lauter. Bei einigen von diesen Flüchtigen handelt es sich nicht nur um Verräter, sondern um Extremisten im Quadrat. Ich kann sie nicht anders nennen. Sie zögern nicht, offen zu Angriffen auf die Objekte in unserem Land aufzurufen. Sie haben sogar vergessen, dass ihre Verwandten in Belarus leben", betonte Alexander Lukaschenko.

In diesem Zusammenhang fahren die westlichen Staaten das militärische Potenzial ihrer Streitkräfte weiter hoch, modernisieren die Infrastruktur in den Nachbarländern und erhöhen die Intensität der Einsatz- und Kampfsübungen, machte der Präsident aufmerksam. "All das führt zu einer Verschärfung der ohnehin schon komplizierten militärischen und politischen Lage in unserem Land und in der gesamten Region", sagte er.

"Bislang ist es uns gelungen, den vermutlichen Feind davon abzuhalten, dass er militärische Gewalt gegen Belarus einsetzt. Allerdings müssen wir die Zeichen, die auf eine direkte Vorbereitung einer Aggression gegen unser Land hindeuten, ständig beobachten und sehen und dürfen sie nicht übersehen - auf keinen Fall übersehen. Heute müssen wir einen Querschnitt dessen erstellen, was bereits zum Schutz des Staates getan wurde, und die Weichen für weiteres Vorgehen stellen", sagte Alexander Lukaschenko. „Ich habe immer wieder betont, und ich möchte es noch einmal sagen: Lehren, Lehren, Lehren. Es ist unsere wichtigste Aufgabe, Lehren aus dem zu ziehen, was um im Umfeld von unserem Belarus vor sich geht.“

Die Teilnehmenden wollen auch die Wirksamkeit der bereits ergriffenen Maßnahmen zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit des Landes bewerten und den Bedarf an zusätzlichen Entscheidungen auf Präsidentenebene ermitteln.

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