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08 Februar 2024, 16:01

„Wachstumsreserven gibt es genügend“: Lukaschenko nennt Prioritäten der Zusammenarbeit mit Usbekistan 

TASCHKENT, 8. Februar (BelTA) – Belarus und Usbekistan haben ihre grundsätzliche Bereitschaft bestätigt, eine zielgerichtete Zusammenarbeit auf breiter Ebene auszubauen. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko gegenüber Journalisten nach den Gesprächen mit dem usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev.

Das Staatsoberhaupt sagte, dass die Gespräche in einer außerordentlich offenen, freundlichen und brüderlichen Atmosphäre stattfanden, informativ und produktiv waren.


„Wir haben eine breite Palette von Themen erörtert und die grundsätzliche Bereitschaft festgestellt, unsere Zusammenarbeit in allen Bereichen aufzubauen, vor allem aber dort, wo Minsk und Taschkent gemeinsame Projekte“, sagte Alexander Lukaschenko.

Nach seinen Angaben gehe es in erster Linie um Handel und Wirtschaft. Im Allgemeinen können die Länder hier gute Ergebnisse vorweisen. Im vergangenen Jahr hat der Handelsumsatz einen neuen historischen Höchststand von einer halben Milliarde Dollar überschritten.

"Dennoch wissen wir, dass die Reserven riesig sind", betonte der Präsident.

Regionale Zusammenarbeit

Wachstumsreserven gebe es unter anderem bei der Schaffung neuer und Ausbau bestehender Partnerschaften zwischen den Regionen, sagte er. „Und das Forum der Regionen, das am Vortag in Taschkent stattfand, hat dies bestätigt. Leider wurden die Kontakte während der Corona-Pandemie nicht so intensiv gepflegt. Aber jetzt ist es an der Zeit, sie zu erneuern und die Zusammenarbeit mit konkreten Projekten zu füllen. Davon gibt es eine ganze Reihe“, sagte der belarussische Staatschef.


Industrielle Zusammenarbeit

Die Vertiefung der Zusammenarbeit in der Produktionsbranche, Gründung von Joint Ventures und Gewährleistung günstiger Bedingungen für den Austausch von Waren und Dienstleistungen wurden bei den Gesprächen als vorrangige Themen erörtert.

„Gleichzeitig streben wir bei der Organisation gemeinsamer Produktionen eine langfristige Zusammenarbeit und ihre systematische Lokalisierung an, was die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Usbekistan gewährleisten wird. Die wichtigsten Orientierungspunkte sind die Importsubstitution und technologische Souveränität“, sagte Alexander Lukaschenko. „Angesichts der Produktions- und intellektuellen Ressourcen unserer Länder sehen wir ein großes Potenzial im Maschinenbau, in der Agrarindustrie und in der Leichtindustrie. Wir erörterten auch die Vertiefung der Zusammenarbeit im pharmazeutischen Bereich, einschließlich der Herstellung von unter anderem die Produktion von Medikamenten in Usbekistan und Gründung neuer gemeinsamer Pharmabetriebe.“

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