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Belarus initiiert Gründung transeuropäischer Unternehmen in der GUS

Wirtschaft 22.11.2019 | 16:55

MINSK, 22. November (BelTA) – Belarus will in der GUS transeuropäische Unternehmen gründen. Diese Initiative brachte der Vorsitzende des Rates der Republik Michail Mjasnikowitsch im Anschluss an die 50. Interparlamentarische Versammlung der GUS in Sankt Petersburg, wie der Pressedienst der parlamentarischen Oberkammer gegenüber BelTA berichtete.

Michail Mjasnikowitsch tritt für gemeinsame Unternehmen ein. An ihrer Gründung könnten sich sowohl GUS-Staaten als auch Drittstaaten beteiligen. „Wird es solche Unternehmen geben, werden Händler mehr Interesse bekunden. Die Notwendigkeit, auf administrative Ressourcen dabei zurückzugreifen, wird nicht so groß sein“, betonte er.

Der Handel im GUS-Raum funktionierte nach dem Prinzip der Freihandelszone und des Investitionsschutzes, bemerkte Mjasnikowitsch. „Gleichzeitig gibt es dabei Einschränkungen und Ausnahmen bei öffentlichen Beschaffungen und in anderen Bereichen. Der freie Markt weist gewisse Lücken auf. Unsere Aufgabe besteht darin, diese Barrieren zu beseitigen, etwa durch die Verabschiedung entsprechender Normen und Rechtsakte, die auf die gleichen Normen im GUS-Raum abgestimmt sind.“

Michail Mjasnikowitsch nannte Bereiche, wo eine erfolgreiche Zusammenarbeit und JV-Gründung denkbar wären: Autozubehör, Mikroelektronik, Optik und Feinmechanik.

Michail Mjasnikowitsch bezeichnete die Interparlamentarische Versammlung der GUS als konstruktiv. „Wir haben viele interessante Vorschläge zur Vereinheitlichung und Harmonisierung der Gesetzgebungen im GUS-Raum gehört“, sagte der Sprecher des Rates der Republik.

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