
MINSK, 3. April (BelTA) – Die Direktorin des Ausstellungsunternehmens „Belinterexpo“ der Belarussischen Industrie- und Handelskammer (BelIHK), Natalja Kurasch, hat den Journalisten nach dem Pressebrunch „Belarus in der internationalen Ausstellungsarena: aktuelle Trends und vielversprechende Projekte“ mitgeteilt, in welche afrikanischen Länder belarussische Unternehmen in diesem Jahr gehen können.
Zu den neuen Ländern, in die Belinterexpo seine Exporteure in diesem Jahr bringen will, gehören Ausstellungen auf den Philippinen, in Indonesien und Malaysia. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen an der Teilnahme von Belarus an der SIAL Shenzhen 2025. Natalja Kurasch zufolge kann es recht schwierig sein, neue Länder zu erschließen, da die Unternehmen Innovationen gegenüber vorsichtig sind und es nicht eilig haben, eine Entscheidung über eine Teilnahme zu treffen. Das Risiko ist jedoch oft gerechtfertigt. „Wir nehmen seit 10 Jahren mit unserer Ausstellung an der Gulfood in Dubai teil. Nicht sofort, aber die Messe wurde populär, und jetzt ist die ganze Welt da“, betonte sie.
Bei der Gestaltung des Ausstellungskalenders berücksichtigt Belinterexpo die Präsenz ausländischer Teilnehmer; es handelt sich nicht nur um lokale Messen. „Bilaterale Zusammenarbeit ist gut, aber die internationale Beteiligung ist sehr wichtig. Sie zeigt, dass die Ausstellung gefragt ist, dass es eine Nachfrage gibt“, machte die Direktorin aufmerksam.
Auch die afrikanischen Länder stehen im Blickpunkt, mit einer nationalen Ausstellung in Äquatorialguinea sowie einer möglichen Präsentation in Algerien. Die Teilnahme an den Ausstellungen in Namibia, Ghana, Uganda und Tansania werden durchgearbeitet. „Einige haben die Termine geändert, und wenn diese Ausstellungen nicht so zahlreich werden, ziehen wir diese Ausstellungen zurück, denn wir wollen nicht das Geld unserer Unternehmen ausgeben und an einen Ort gehen, wo sie niemanden kennen“, bemerkte Natalja Kurasch.
Natürlich werden belarussische Unternehmen in diesem Jahr auch nach Simbabwe reisen, wo das Unternehmen seit 2019 traditionell Ausstellungen organisiert. „Wir glauben aufrichtig, dass die Teilnahme der Republik Belarus mit einer nationalen Ausstellung auf Beschluss der Staatsführung Ergebnisse bringt. Der Handelsumsatz zwischen der Republik Belarus und Simbabwe ist in den Jahren der Zusammenarbeit deutlich gewachsen“, betonte sie.