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Wirtschaft
04 August 2022, 17:13

Belarus und Adygeja haben Interesse an mehr Handel und wirtschaftlicher Zusammenarbeit

MINSK, 4. August (BelTA) – Belarus und die Republik Adygeja sind an Handel und einer stärkeren Wirtschaftskooperation interessiert. Das teilte der staatliche Lebensmittelkonzern Belgospischeprom mit.

Im Regierungshaus der Republik Adygeja fand heute ein Treffen zwischen dem Leiter der belarussischen Delegation, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Konzerns Belgospischeprom Alexander Jakowtschiz und dem Leiter der Republik Adygeja Murat Kumpilow statt. Dem Gespräch wohnte der belarussische Botschafter in Rostow am Don Denis Timochin bei. Die belarussische Delegation setzt sich aus Vertretern des Industrieministeriums, des Ministeriums für Landwirtschaft und Ernährung, der Nationalen Agentur für Investitionen und Privatisierung sowie aus Vertretern belarussischer Unternehmen zusammen. Es wurden Perspektiven der Zusammenarbeit und der Entwicklung der Partnerschaft zwischen Adygeja und Belarus erörtert.

„Der Dialog zwischen Russland und Belarus eröffnet weitere Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit auf der regionalen Ebene. Unsere Region unterhält seit langem freundschaftliche und geschäftliche Beziehungen zu Belarus. Wir sollten sie im Rahmen des im vergangenen Jahr unterzeichneten Kooperationsabkommens zwischen Adygeja und Belarus ausbauen. Ich bin überzeugt, dass der Besuch der belarussischen Delegation in unserer Republik es ermöglichen wird, die zuvor getroffenen Vereinbarungen in die Praxis umzusetzen und die Zusammenarbeit mit neuen Inhalten zu füllen. Unter den gegenwärtigen wirtschaftlichen Bedingungen ist das besonders wichtig, da wir aktiv die frei gewordenen Nischen ausloten. Diese Chancen müssen effektiv genutzt werden“, sagte Murat Kumpilow.

Alexander Jakowtschiz übergab den Gastgebern die besten Grüße von Alexander Lukaschenko und bedankte sich für den herzlichen Empfang. Er äußerte die Hoffnung auf eine weitere Zusammenarbeit, wobei er auf die positive Dynamik im Handelsverkehr zwischen Belarus und Adygeja hinwies. Im vergangenen Jahr stieg der Außenhandelsumsatz um fast 30 % gegenüber dem Vorjahr. Sowohl die Exporte als auch die Importe nehmen zu.

Adygeja kauft in Belarus Molkerei- und Fleischprodukte sowie Möbel und Produkte der Maschinenbauindustrie. Die Republik exportiert nach Belarus Lebensmittel und eine Reihe von Industriegütern, darunter Getriebe und hydraulische Manipulatoren. Der Versand von Mineralwasser hat deutlich zugenommen.

„Der Grundstein ist gelegt. Wir haben im Rahmen des unterzeichneten Kooperationsabkommens ernsthafte Fortschritte erzielt. Wir zweifeln nicht daran, dass das heutige Programm zu Ergebnissen führen wird, die es uns ermöglichen, gemeinsam auf die künftigen Aspekte der Zusammenarbeit einzugehen, Projekte zu skizzieren und einen Austausch von Delegationen zu organisieren. Wir haben einander viel zu bieten“, sagte Alexander Jakowtschiz.

Der Leiter von Adygeja erzählte über das Investitionspotenzial der Republik sowie über Vorschläge zur Entwicklung und Stärkung der Handels-, Wirtschafts-, Bildungs- und Kulturbeziehungen. Die Zusammenarbeit in der Industrie hat ein enormes Potential. Auf beiden Seiten wurde auf die Möglichkeit hingewiesen, die humanitären Kontakte weiter zu festigen und den Austausch in den Bereichen Kultur, Bildung, Tourismus und Sport auszubauen.

Im Rahmen der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit wurde 2021 ein Abkommen über Handel und wirtschaftliche, wissenschaftlich-technische, soziale und kulturelle Zusammenarbeit zwischen der Regierung von Belarus und dem Ministerkabinett der Republik Adygeja unterzeichnet. Außerdem wurde ein Aktionsplan entwickelt, der die gegenseitigen Interessen in verschiedenen Tätigkeitsbereichen widerspiegelt. Zwischen den Unternehmen aus Belarus und Adygeja wurden enge Handels- und Wirtschaftsbeziehungen geknüpft.

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