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Wirtschaft
21 Juni 2021, 11:48

Belarussische Wirtschaft ist bereit auf jedes Sanktionsszenario

MINSK, 21. Juni (BelTA) – In Belarus werden verschiedene Sanktionsszenarien und mögliche Gegenmaßnahmen durchgespielt. Das erklärte der erste stellvertretende Wirtschaftsminister Juri Tschebotar im Interview mit dem TV-Staatssender STV.

„Wir spielen verschiedene Szenarien durch und prüfen, wie die Sanktionen konkrete Wirtschaftsbranchen herausfordern können. Wir schauen auf verschiedene Faktoren und schätzen potentielle Risiken ab. Entsprechende Gruppen in der Regierung arbeiten daran. Wir wissen, wie wir unter diesen oder anderen Umständen zu handeln haben“, sagte Juri Tschebotar.

Das Wirtschaftsministerium sieht keinen besonderen Einfluss der Sanktionen auf die wirtschaftliche Situation im Land. Nach 5 Monaten ist die Wirtschaft auf Wachstumskurs.

Der erste Vizeminister ging auf die Beziehungen mit China ein. China hat wirtschaftlich und politisch hohe Priorität. China ist ein vielversprechender Warenmarkt. Selbst im Jahr 2020 lagen die belarussischen Waren- und Dienstleistungsexporte nach China bei über $1 Milliarde. In den ersten 5 Monaten dieses Jahres sind sie gegenüber der gleichen Vorjahresperiode um das Doppelte gewachsen.

„Uns geht es nicht nur um Handel und wirtschaftliche Kooperation, sondern auch um Investitionen“, fügte Juri Tschebotar hinzu. „Mit unseren chinesischen Freunden bereiten wir ein entsprechendes Abkommen über den Freihandel mit Dienstleistungen und Investitionen vor. Dank diesem Abkommen kann das Investitionsvolumen um 30 Prozent und das Dienstleistungsvolumen um 10 bis 15 Prozent wachsen.“

Im nächsten Jahr feiern Belarus und China 30 Jahre diplomatische Beziehungen. Die Staaten bereiten eine Deklaration über den Übergang zur „eisernen Freundschaft“ und „eisernen Bruderschaft“ vor.

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