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03 April 2025, 17:34

Belarussische Wissenschaftler wollen ausländische Investitionen in die Entwicklung von KI anlocken

MINSK, 3. April (BelTA) - Belarussische Wissenschaftler hoffen, ausländische Investitionen in die Entwicklung künstlicher Intelligenz und digitaler Technologien anziehen zu können. Dies erklärte Sergej Kruglikow, Generaldirektor des Vereinigten Instituts für Probleme der Informatik der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus, gegenüber Journalisten.

Am 1. April hat der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko per Erlass die vorrangigen Bereiche der wissenschaftlichen, wissenschaftlich-technischen und innovativen Tätigkeit des Landes für die Jahre 2026 bis 2030 gebilligt. Dazu gehören auch digitale Technologien und künstliche Intelligenz.

Sergej Kruglikow betonte die große Bedeutung der digitalen Technologien und der künstlichen Intelligenz in der modernen Welt, die nach und nach alle Tätigkeitsbereiche durchdringen. Das staatliche Programm "Digitale und Weltraumtechnologien, Sicherheit des Menschen, der Gesellschaft und des Staates" befindet sich bereits im Aufbau.

"Der letzte Punkt ist sehr wichtig. Wir sprechen über Sicherheit im Sinne von Gesundheit, militärischer und wirtschaftlicher Sicherheit", sagte Sergej Kruglikow.

Der Wissenschaftler erinnerte daran, dass am 27. Februar 2025 eine Verordnung über die Gründung eines wissenschaftlichen Zentrums für künstliche Intelligenz (KI-Zentrum) auf der Grundlage des Büros für Digitalisierung der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus unterzeichnet wurde. Das Zentrum wurde im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem Vereinigten Institut für Probleme der Informatik der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus und Innovation of Intelligence LLC, einem Unternehmen des Chinesisch-Belarussischen Industrieparks "Great Stone", gegründet.

Das KI-Zentrum wird sich mit fortschrittlichen Technologien in den Bereichen maschinelles Sehen, Verarbeitung natürlicher Sprache, Programmierung neuronaler Netze, Supercomputing-Technologien, Cybersicherheit und anderen Bereichen befassen. "Wir beginnen jetzt mit der Ausarbeitung des Vertragsteils. Die Aufgabe besteht darin, ausländische Investitionen in die Entwicklung der geistigen Komponente der Republik Belarus anzuziehen", sagte Sergej Kruglikow.
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