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EAWK legt 3 Hauptrichtungen für Industriekooperation zwischen EAWU und China fest

Wirtschaft 16.10.2019 | 15:29
Alexander Subbotin. Archivfoto
Alexander Subbotin. Archivfoto

MOSKAU, 16. Oktober (BelTA) - Die Schaffung des einheitlichen digitalen Raumes in Industrie und AIK-Branche, effiziente Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technik, Innovationsbereich stehen auf der Prioritätenliste zwischen der EAWU und China. Das erklärte das Mitglied des Kollegiums (Minister) für Industrie und AIK-Komplex der Eurasischen Wirtschaftskommission, Alexander Subbotin, beim Eurasischen Industriekongress „Integration-2019“.

Laut Entwicklungsstrategien der EAWU-Mitgliedsstaaten sind Industrie und AIK-Komplex Kooperationsprioritäten mit China. Der Industrieblock der EAWK legte daher drei wichtige Kooperationsrichtungen fest. Die Schaffung gemeinsamer digitaler Plattformen und Lösungen hebt Barrieren für den Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Kapital und Daten auf. Zu Schlüsselkompetenzen, auf deren diese Industrie der Zukunft basieren wird, zählen Elektrotransport, Big Data, additive Produktion, Drohnentechnologien. China verfügt über ernsthafte Entwicklungen auf den Gebieten. EAWU-Mitgliedsstaaten brauchen aber Kooperation und müssen Digitalstandards Chinas in Innovationssektoren befolgen.

Die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technik ist auch von großer Bedeutung. Hier werden Technoparks, Cluster und techologische Plattformen eingerichtet. „Die wichtige strategische Aufgabe besteht heutzutage im Übergang von der Lokalisierung der Produktion zur Lokalisierung von Kompetenzen. Wir müssen mit dem Prognostizieren einzigartiger Wettbewerbsvorteile der Union auf dem Weltmarkt beginnen. Belarus ist beispielsweise anerkanntes Kompetenzzentrum in IT-Industrie. Im Rahmen der Belt-and-Road-Initiative in Belarus mit der Volksrepublik China wurde schon ein Projekt zur Gründung des Industrieparks „Great Stone“ bei Minsk verwirklicht. 2019 erhielt der Park den Status einer territorialen besonderen Wirtschaftszone. Dadurch genießen ansässige Unternehmen des Parks „Great Stone“ maximale Vorteile in der EAWU. 2018 stieg die Anzahl der registrierten ansässigen Unternehmen des Parks von 22 auf 41 an. Bis Ende des laufenden Jahres gibt es 6o Residenten. Die Projektinvestitionen werden auf über $1 Mrd. geschätzt. „Great Stone“ wird zu einem globalen Hub mit Elementen der Digitalisierung. Im Unterschied zu anderen freien Wirtschaftszonen besitzt der Park sein eigenes intellektuelles Zentrum für Entwicklungen“, sagte Alexander Subbotin.

Im August wurden in der russischen Stadt Nabereshnyje Tschelny der Industriepark „Haier“ (das Projekt wurde vom gleichnamigen chinesischen Unternehmen umgesetzt) und das Smart-Werk zur Produktion von Waschmaschinen eröffnet. Hier werden auch Kühlschränke, Kühlanlagen und Küchentechnik, Fernseher aufgrund Smart-Technologien hergestellt. In Kasachstan baut man einen integrierten Gas- und Chemiekomplex „Kazakhstan Petrochemical Industries Inc.“. Der Vertrag wurde mit dem chinesischen Unternehmen China National Chemical Engineering Co., Ltd. 2015 geschlossen. Man will 500 Tsd. Tonnen Polypropylen produzieren. In Kasachstan schafft man auch die Produktion von Polyamidmaterialien aus Getreide nach chinesischer Methode.

Man bekundet Interesse für die Lokalisierung der Technologien, unterstrich der EAWK-Minister. Die EAWU-Staaten sind für modernste chinesische Entwicklungen im Motoren-, Speicher-, Automobilbau und bei der Produktion von Elektroautos begeistert. Auf dem Gebiet ist China Spitzenreiter. Als Beispiel führte Alexander Subbotin den Industriepark „Great Stone“ bei Minsk an, wo das Gemeinschaftsunternehmen „MAZ-Weichai“ zur Motorenmontage „Weichai“ für LKWs und Autobusse in Betrieb genommen wurde. Bei „Great Stone“ arbeitet man zusammen mit der Holding „Weichai“ am Werk zur Herstellung von Lastkraftwagengetrieben „Fast Gear“

Außerdem ist die EAWU an der Ankurbelung der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit in Landwirtschaft, bei der Einführung von neuesten Agrartechnologien und Innovationen interessiert. Wir bewundern chinesische Entwicklungen in Energieeffizienz und Arbeitsleistung der Verarbeitungsbetriebe.

„Die Kommission entwickelt eine Industrialisierungskarte, um alle diese Pläne in Erfüllung zu bringen. Sie wird in der Sitzung des EAWK-Rates im November beraten. Dieses Dokument wird zum Programminstrument bei der Entwicklung des EAWU-Industriesektors, wo nationale Regierungen, Finanz- und Bankstrukturen verbunden werden. Die Industrialisierungskarte bestimmt die Bereiche, in die man lukrativ investieren kann, um die Wirtschaft zu entwickeln sowie Unionsintegration zu fördern. Das bildet Grundlage für einen großangelegten Dialog mit der Volksrepublik China“, bemerkte Alexander Subbotin.

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