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Wirtschaft
13 Oktober 2021, 10:48

EAWK und WHO-Regionalbüro unterzeichneten Absichtserklärung

Foto vom Gesundheitsministerium
Foto vom Gesundheitsministerium

MINSK, 13. Oktober (BelTA) - Eine Absichtserklärung wurde heute in Minsk zwischen der Eurasischen Wirtschaftskommission (EAWK) und dem WHO-Regionalbüro für Europa unterzeichnet.

Ihre Unterschriften haben Hans Kluge, Leiter des WHO-Regionalbüros für Europa, und Viktor Nasarenko, Ausschussmitglied (Minister) für technische EAWK-Regelung unter der Erklärung gestellt.

Die Unterzeichnungszeremonie fand bei der 34. Tagung des GUS-Rates für Zusammenarbeit im Gesundheitswesen statt, die am 12. und 13. Oktober in Minsk stattfindet.

Zum Rat gehören Gesundheitsminister und leitende staatliche Hygieneärzte. Es wird erwartet, dass Dmitrij Pinewitsch, Vorsitzender des Rates und belarussischer Gesundheitsminister, über die Ergebnisse der belarussischen Präsidentschaft im Rat berichtet. Auf der Tagesordnung stehen auch solche Themen wie Umsetzung des mittelfristigen gemeinsamen Aktionsplans zur Bekämpfung der Ausbreitung von Infektionskrankheiten, Aufbau eines onkologischen GUS-Dienstes, grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Telemedizin, psychologische und psychiatrische Hilfe für Opfer von Notsituationen und anderes.

Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa, und Alexander Goliusow, UNAIDS-Regionaldirektor für Osteuropa und Zentralasien, werden ebenfalls an der Tagung teilnehmen. Hans Kluge wird voraussichtlich seine Ansichten zu den Lehren aus der COVID-19-Pandemie im Zusammenhang mit der Notfallvorsorge und dem Handeln in Notsituationen darlegen.

Auf dem Plan stehen auch die Vorstellung des Minsker Forschungspraktikumszentrums für Chirurgie, Transplantation und Hämatologie sowie anderer Gesundheitseinrichtungen der Republik.

Der GUS-Rat für Zusammenarbeit im Gesundheitswesen wurde am 26. Juni 1992 gegründet. Das Gründungsabkommen wurde von den Regierungschefs von 10 Staaten unterzeichnet: Armenien, Belarus, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, die Ukraine, Usbekistan und Moldawien. Aserbaidschan ist kein Mitgliedstaat, aber seine Vertreter nehmen an den Aktivitäten des Rates und seiner Arbeitsgremien teil. Der Vorsitz des Rates wird abwechselnd von jedem GUS-Staat wahrgenommen. Im Jahr 2021 übernahm Belarus die Präsidentschaft im Rat.

Die Ziele des Rates sind die Förderung einer umfassenden Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten auf dem Gebiet des Gesundheitsschutzes und der Sanitäts- und Epidemiologie-Versorgung der Bevölkerung, Entwicklung und Stärkung der zwischenstaatlichen Beziehungen auf dem Gebiet der Pharmazie, der medizinischen Wissenschaften und Technologien sowie andere Angelegenheiten, die die Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung der öffentlichen Gesundheit betreffen.

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