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EAWU-Staaten rechnen mit freiem Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Arbeitskräften

Wirtschaft 13.01.2020 | 12:58
Archivfoto
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MINSK, 13. Januar (BelTA) - Die Länder der Eurasischen Wirtschaftsunion rechnen mit Durchbruch und Freiheiten während des belarussischen EAWU-Vorsitzes. Diese Meinung sprach das Mitglied des Kollegiums (Minister) für Industrie und Agrar- und Industriekomplex der Eurasischen Wirtschaftskommission, Alexander Subbotin, im Fernsehsender Belarus 1 aus.

„Nicht nur ich, sondern auch viele andere Menschen erwarten einen Durchbruch, Erreichung von Freiheiten – Verkehr von Waren, Arbeitskräften, Finanzen, Dienstleistungen von Belarus. Diese grundlegenden Tatsachen sind strategisch. Europa ging diesen Weg innerhalb von 50-60 Jahren. Wir werden uns Mühe geben, diesen Weg in fünf Jahren zurückzulegen. Wir gehen im vorrangigen Entwicklungstempo, studieren die Erfahrungen und Fehler unserer Kollegen“, sagte Alexander Subbotin.

Er betonte zwei wesentliche Erfolge der eurasischen Integration in Industrie und Agrar- und Industriekomplex. In Landwirtschaft ist es die hochrangige Unterzeichnung von Abkommen bezüglich einheitlicher Forderungen an die Produktion von Samen und Viehzuchtprodukte. Dadurch können wir auf die Exporte von hochtechnologischen genetischen Materialien verzichten. „Nahezu alle Samen und Zuchttiere kaufen wir im Ausland ein, das heißt das wir abhängig werden. Von den Waren hängt die Arbeitsleistung und die Qualität. Wir können diese Möglichkeit durch politische Sanktionen einbüßen. Deshalb sind einheitliche Forderungen von großer Bedeutung, damit hochqualitative belarussische Samen keiner zusätzlichen Zertifizierung in Kasachstan und Kirgisien unterliegen. Das ist einfacher, schneller und effizienter für Agrarier, gewöhnliche Landleute“, erläuterte er.

Ein weiteres wichtiges Resultat stellt ein Engineering-Zentrum für Werkzeugmaschinenbau dar, das im Sommer vorigen Jahres registriert wurde. „Werkzeugmaschinenbau ist eine innovativträchtige hochtechnologische Branche. Ein Arbeitsplatz in diesem Bereich gleicht sechs-sieben Arbeitsstellen in gewöhnlicher Industrie. Das Zentrum wird festlegen, wo und welche Werkzeugmaschinen hergestellt werden, um nach diesen im Ausland nicht zu suchen. Wenn wir die Kooperation ausbauen, können wir einen Teil der Technologien zum Beispiel in Belarus, in Kasachstan übernehmen und diese einem Werk irgendwo in Smolensk zur Verfügung stellen“, bemerkte Alexander Subbotin.

Die Einführung von neuen Technologien durch Entwicklung des einheitlichen Digitalsystems der Industriekooperation hilft bei der Aufnahme von Kooperationsbeziehungen zwischen Betrieben und EAWK-Regionen. Etwa 6 Tsd. Betriebe sind daran beteiligt. Ihre Anzahl sollte bis zum Ende des nächsten Jahres bis auf 50 Tsd. steigen. Man hat dem Wesen nach ein Konglomerat der Industriellen gegründet, die wie im Messenger kommunizieren, Freunde und Partner finden und auf solche Weise Verkäufe fördern, Selbstkosten der Erzeugnisse senken und Wettbewerbsfähigkeit erhöhen können. Dadurch können in der Perspektive die Exporte in den Nahen Osten, nach Südamerika ausgebaut werden.

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