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Wirtschaft
19 November 2020, 14:05

Export belarussischer Landwirtschaftsprodukte betrug rund $4,5 Mrd. im Januar/Oktober

Archivfoto
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MINSK, 19. November (BelTA) – Der Export belarussischer Landwirtschaftsprodukte hat rund $4,5 Mrd. im Januar/Oktober ausgemacht. Das erklärte der Vizeminister für Landwirtschaft und Ernährung, Igor Brylo, heute auf der Pressekonferenz „Erne 2020: Ergebnisse und Errungenschaften. Diversifikation der Exporte von Nahrungsmitteln“, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Der Export belarussischer Landwirtschaftsprodukte und Nahrungsmittel wuchs im Januar/Oktober um 6,1% gegenüber dem ähnlichen Vorjahreszeitraum und belief sich auf rund $4,5 Mrd. Die Hauptpositionen sind Milch und Milchprodukte (rund $1,8 Mio., Wachstumstempo 105,7% gegenüber dem Vorjahr) sowie Fleisch und Fleischprodukte ($740 Mio. 112%)“, sagte Igor Brylo.

Seinen Angaben zufolge hat sich die Geographie der Exporte einheimischer Produkte auf 105 Länder ausgeweitet. Es wurden 21 neue Märkte erschlossen. Zu den neuen Märkten gehören asiatische Länder (Bangladesch, Bahrain, Indien, Myanmar, Sri Lanka), Afrika (Angola, Guinea, Dschibuti, Liberia, Madagaskar, Mali, Marokko, Niger, Sierra Leone), Amerika und die Karibik (Belize, Paraguay, Uruguay), die Europäische Union (Kroatien, Zypern, Finnland, Luxemburg). Der Anteil Russlands an den gesamten belarussischen Lebensmittelexporten beträgt über 74,5% (97,6% im Jahr 2019).

Die Exporte der Pflanzenproduktion bezifferten sich auf über $360 Mio. Am stärksten exportorientiert sind Frischgemüse (44,5 % der gesamten Exporte der Pflanzenproduktion), Obst und Beeren - etwa 30%, Kartoffeln - fast 8%, Flachsfasern - etwa 4%. Die Geographie der Pflanzenproduktionsexporte umfasst 39 Länder. Russland, die Ukraine, Moldawien, Kasachstan und die Länder der Europäischen Union (Deutschland, Litauen, Polen, Frankreich) stellen traditionell die größten Exportvolumen dar.

Im Hinblick auf den chinesischen Markt stellte der stellvertretende Minister fest, dass dieser sehr vielversprechend ist. „Jedes Jahr nimmt die Versorgung dieser Region mit unseren Waren zu. Zehn Monate lang haben wir eine Rekordmenge an Produkten nach China exportiert - knapp $200 Mio. (ein Anstieg um das 2,3-fache). In den letzten Jahren haben wir 98 Unternehmen für Lieferungen nach China zertifiziert. Davon sind 56 Hersteller von Milchprodukten, 17 - gefrorenem Rindfleisch, 9 - gefrorenem Huhn, 7 - verarbeiteten Fischprodukten, 4 - Zuckerrübenschnitzel, 4 - Nerzhäute, 1 - für den Torf-Export. Diese Arbeit hört nicht auf, derzeit werden solche Waren wie Schweinefleisch, Mehl, Babynahrung und gekühltes Rindfleisch mit dem Veterinärdienst Chinas vereinbart“, erklärte Igor Brylo.

Er erzählte auch, dass innerhalb von zehn Monaten das Tempo der landwirtschaftlichen Produktion 106,7% ausmachte. „Die Produktion von Lebensmitteln wurde erhöht. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Produkten im Januar/Oktober sind 15,5% höher als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Es gibt ein positives Finanzergebnis - das Wachstum des Gewinns aus dem Verkauf belief sich auf 25,3%, die Rentabilität der Verkäufe lag bei 5,7% (um 0,4 Punkte über dem Niveau des letzten Jahres)“, sagte der stellvertretende Minister.

Die Anzahl der Verlustbetriebe sank von 184 (Anfang 2020) auf 98 (nach dem Stand vom 1. Oktober) dank den Maßnahmen zur finanziellen Sanierung. Die Hauptinstrumente der finanziellen Sanierung für landwirtschaftliche Verlustbetriebe sind durch die Erlasse Nr. 253 und Nr. 399 vorgesehen.

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