MINSK, 27. Februar (BelTA) – Der Export von Dienstleistungen des Hightech-Parks stieg 2025 um 12 %. Dies teilte die Leiterin des Sekretariats des Aufsichtsrats des Hightechparks, Anna Rjabowa, vor Beginn der Sitzung des Aufsichtsrats des Hightechparks unter dem Vorsitz von Premierminister Alexander Turtschin den Journalisten mit.
Auf der Tagesordnung des Aufsichtsrats standen zwei Themen. Das erste betraf die Regulierung der Kryptosphäre. „Wir alle wissen, dass dies ein neues Thema ist, das sowohl Hoffnungen als auch Befürchtungen weckt. Deshalb berichten wir dem Aufsichtsrat traditionell über den Zustand dieses Sektors und schlagen ausgewogene Lösungen vor, die die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Arbeit in diesem Bereich präzisieren und klarer gestalten“, erklärte Anna Rjabowa.
Derzeit sind nur 20 Parkbewohner in der Kryptosphäre tätig – das sind weniger als 2 % der Gesamtzahl. Der Anteil ist gering, aber die Wachstumsraten sind hoch, betonte sie.
Insgesamt gibt es mehr als 1.000 Bewohner im HTP. Seit Anfang dieses Jahres wurden bereits mehr als 60 Anträge gestellt, die derzeit das Auswahlverfahren durchlaufen.
Das zweite Thema ist die Förderung der Exportentwicklung. „Der Hightechpark ist im Prinzip eine exportorientierte Sonderwirtschaftszone. Im vergangenen Jahr haben wir ein gutes Ergebnis erzielt: Die Exportwachstumsrate betrug 112 %, wir haben die Marke von 2 Mrd. US-Dollar überschritten. Die Zahl der Ansässigen ist gestiegen, die Liefergeografie erweitert sich – die Zahlen sind wirklich erfreulich“, sagte sie.
Laut Anna Rjabowa verändert sich die Weltlage ständig, daher muss dem Rat nicht nur aktuelle Berichte vorgelegt werden, sondern auch eine strategische Vision für die Entwicklung des Parks.
Die Hauptaufgabe des Hightechparks für das laufende Jahr besteht neben der Steigerung von Umsatz und Exporten darin, einen neuen Pool von Unternehmen aufzubauen. „Wir haben uns ernsthaft mit der Start-up-Bewegung beschäftigt und erste Ergebnisse erzielt. Wir möchten Unternehmen von Anfang an mit einem Verständnis für die Arbeit auf den globalen Exportmärkten ausstatten und ihre Ambitionen und Fähigkeiten fördern“, bemerkte die Leiterin.
Eine der Fragen des Aufsichtsrats betraf die Präzisierung der Bedingungen für Stipendiaten und Stipendiaten des Hightech-Parks. „Der Aufsichtsrat hat die Ansätze vorläufig gebilligt, aber die Arbeitsgruppe gebeten, einzelne Bestimmungen zu präzisieren. Heute wurden dem Rat präzisierte Varianten vorgelegt“, erklärte Anna Rjabowa.
