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26 März 2020, 10:29

Finanzministerium über Sektoren, für die Unterstützungsmaßnahmen wegen Coronavirus geplant sind

Maxim Jermolowitsch. Archivfoto
Maxim Jermolowitsch. Archivfoto

MINSK, 26. März (BelTA) – Es wird in Belarus vorgeschlagen, Unterstützungsmaßnahmen wegen des Coronavirus nach dem Zweigprinzip anzuwenden. Für große Unternehmen ist ein individueller Ansatz vorgesehen. Das sagte der Finanzminister, Maxim Jermolowitsch, heute vor Journalisten, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Wir nutzen das Zweigprinzip, weil wir auf konkrete Branchen ausgerichtet sind, die in dieser Situation potentiell betroffen sein können. Das sind Tourismus, Transport und Logistik, Gemeinschaftsverpflegung, Hotelbusiness, Unternehmenstätigkeit, Erbringung von Dienstleistungen für Bevölkerung“, sagte Maxim Jermolowitsch.

Was Großbetriebe angeht, muss hier der individuelle Ansatz angewendet werden. Die Situation in jedem dieser Betriebe soll getrennt besprochen werden.

„Es geht um den Aufbau eines umfassenden Unterstützungsmodells. Es betrifft nicht nur das Finanzministerium mit seinen Instrumenten (Haushalt und Steuern), sondern auch den Bankensektor und die Sozialpolitik“, erläuterte er.

Das Finanzministerium hat bereits Vorschläge im Bereich Steuer- und Haushaltspolitik vorbereitet, die die Initiativen von Wirtschaftsverbänden und Branchenverbänden berücksichtigen. „Diese Vorschläge wurden ausgearbeitet und der Regierung zur Erörterung vorgelegt. Morgen wollen wir sie in einem breiten Format diskutieren“, sagte Maxim Jermolowitsch.

Er präzisierte, dies sei keine erschöpfende Liste von Maßnahmen, die in dieser Situation ergriffen werden könnten. „Das Finanzministerium reagiert sehr schnell auf alle negativen Erscheinungen und wird versuchen, diese so weit wie möglich zu amortisieren. Nun werden wir das erste Maßnahmenpaket diskutieren. Es wird notwendig sein, einige zusätzliche Ressourcen zu nutzen“, fügte der Finanzminister hinzu.

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