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Wirtschaft
25 Mai 2020, 10:33

Glasjew: Preisschwankungen können Gespräche über Öl- und Gasmärkte in der EAWU beschleunigen

Archivfoto
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MINSK, 25. Mai (BelTA) – Die Preisschwankungen für Energieträger können die Gespräche über gemeinsame Öl- und Gasmärkte in der Eurasischen Wirtschaftsunion beschleunigen. Das erzählte das Mitglied des Kollegiums (Minister) für Integration und Makrowirtschaft der Eurasischen Wirtschaftskommission Sergej Glasjew im Fernsehsender Belarus 1.

Sergej Glasjew erinnerte, dass die strategischen EAWU-Entwicklungsrichtungen bis 2025 über 300 Maßnahmen und Mechanismen enthalten. „Wenn man über gemeinsame Öl- und Gaspreise spricht, so gibt es ein Konzept. Niemand verlegt die Lösung dieser Aufgaben. Heutzutage beobachten wir starke Preisschwankungen für Energieträger. Ich denke, dass diese Schwankungen die Vereinbarungen beschleunigen. Je schneller die Staaten Vereinbarungen treffen, desto schneller gewährleisten sie die Stabilität auf dem Energiemarkt, was für alle Industriebranchen wichtig ist“, sagte er.

Das Mitglied des EAWU-Kollegiums betonte, dass wir darum bemühen müssen, dass die Preisbildung für Energieträger zum Wirtschaftswachstum in der Union beiträgt“. 2024 wird zu einem kritischen Moment. „Vielleicht erreichen wir eher einen Konsensus über schwierige Fragen“, schlussfolgerte er.

Zurzeit werden bei der Entwicklung von strategischen Richtungen bis 2025 Maßnahmen zur Bildung der Börsenmechanismen für Handel mit Erdöl, Erdölprodukten, Metall, Getreide nicht nur in Nationalwährung, sondern auch mit Berücksichtigung eurasischer Preisbildungsmechanismen vorgesehen. „Wir brauchen Stabilität, wir müssen selbst die Bedingungen für Preisbildung bestimmen und nicht von drastischen Schwankungen des Weltmarktes abhängen“, betonte Sergej Glasjew.

Die EAWU muss zum Zentrum der Preisbildung und Bestimmung der Struktur des Erdölmarktes werden. „Wir haben heutzutage eine einzigartige Möglichkeit, unseren Preisbildungsmechanismus den asiatischen Märkten zu bieten. Wir werden daran arbeiten“, sagte Sergej Glasjew.

Eines der wichtigsten Probleme, die heutzutage besprochen werden, sind die Antimonopolmaßnahmen in Bezug auf die Korporationen der Drittstaaten. „Die wichtigsten Konkurrenten sind doch große grenzüberschreitende Korporationen, die den wesentlichen Teil des Wirtschaftsraumes monopolisierten. Wir möchten, dass im einheitlichen Wirtschaftsraum doch unsere einheimischen Waren vorherrschen, die von Betrieben der EAWU-Staaten hergestellt werden“, betonte Sergej Glasjew.

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