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Wirtschaft
19 November 2021, 15:52

Golowtschenko: Wir haben erneut bewiesen, dass EAWU eine effektive Plattform ist

JEREWAN, 19. November (BelTA) – Die Eurasische Wirtschaftsunion hat ihre Effizienz erneut unter Beweis gestellt. Das erklärte der belarussische Premierminister Roman Golowtschenko vor Journalisten nach der erweiterten Sitzung der Eurasischen Regierungskommission in Jerewan.

„Unsere Sitzungen finden immer in einer strengen Verhandlungsatmosphäre statt und glänzen nicht mit lauten Erklärungen und Informationen über große Durchbrüche. Die EAWU ist eine Plattform, wo komplizierte Verhandlungen geführt werden, wo Kompromisse in jenen Fragen erreicht werden, die alle Mitglieder der Wirtschaftsunion betreffen. Die größte Herausforderung besteht darin, Vereinbarungen zu treffen, die für alle fünf Staaten akzeptabel sind. Das ist nicht immer einfach, vor allem, weil die Wirtschaftsstrukturen und die rechtlichen Rahmenbedingungen unterschiedlich sind, so dass die Arbeit an der Konvergenz der Rechtsvorschriften in der Union nicht einfach ist, aber dennoch gibt es Ergebnisse, und jedes Land stellt die Fragen, die es für besonders wichtig hält. Das ist ein Härtetest für Unterhändler und Diplomaten“, sagte der Premierminister.

Roman Golowtschenko bestätigte, dass viele Diskussionsfragen ziemlich langweilig seien. „Aber davon, wie sie beschlossen werden, hängt im Wesentlichen die Arbeit der Unternehmen in unseren Staaten. Deshalb werden die Entscheidungen nicht leicht herbeigeführt. Nichtsdestotrotz haben wir wieder einmal bewiesen, dass die EAWU eine effektive Plattform ist, wo verhandelt wird und wo Kompromisse gefunden werden. Oft müssen wir einige Fragen sogar auf der Ebene der Regierungschefs lösen. Wir müssen an einem Tag richtige und tragfähige Lösungen finden. Das ist eine große Kunst. Unsere Sitzung in Jerewan ist keine Ausnahme, die Tagesordnung war ziemlich umfangreich, es gab sowohl einfache als auch ziemlich komplizierte Themen, aber im Prinzip konnten wir zu fast allen Themen klare Vereinbarungen treffen“, betonte er.

„Das Abkommen über die Verwendung von Schifffahrtssiegeln für den Gütertransport war ziemlich kompliziert. Dies ist ein großer Schritt nach vorn, um den Verkehr transparent zu machen. Wir haben uns in Bezug auf alle Blöcke und Themen geeinigt und werden den Staatsoberhäuptern vorschlagen, das Abkommen während der Sitzung des Obersten Eurasischen Rates zu unterzeichnen“, sagte Roman Golowtschenko.

Für Belarus war es auch sehr wichtig, eine Entscheidung über die Lieferung von Metallschrott an die belarussischen Eisenhüttenwerke zu treffen. „Es handelt sich um einen strategischen Rohstoff für die belarussische Metallurgie. Wir haben dieses Thema vor einem Jahr aufgegriffen und heute können wir sagen, dass der Bedarf der Republik vollständig gedeckt ist“, so der Premierminister.

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