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Wirtschaft
26 Februar 2020, 10:02

Handelsvolumen zwischen Belarus und Usbekistan stieg 2019 um mehr als 1,5-fache

Archivfoto
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MINSK, 26. Februar (BelTA) – Das Handelsvolumen zwischen Belarus und Usbekistan ist im Jahr 2019 um mehr als das 1,5-fache auf über $239 Mio. zugenommen. Das gab die Botschaft von Belarus in Usbekistan der Nachrichtenagentur BelTA bekannt.

Die belarussische Regierungsdelegation um Vizepremier und Co-Vorsitzenden der gemeinsamen zwischenstaatlichen Kommission für Zusammenarbeit mit Usbekistan, Wladimir Dwornik, hielt sich zu einem Besuch in Taschkent auf. Zur Delegation gehören Leiter der Ministerien für Industrie, Landwirtschaft und Ernährung, der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Belarus, des Lebensmittelkonzerns Belgospitschscheprom, der Verbrauchervereinigung Belkoopsojus, der Gebietsregierungen sowie etwa 150 Vertreter der Exportbetriebe für Agrar- und Lebensmittelprodukte, der Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen der Agrarindustrie von Belarus.

Die Delegation nimmt am Ersten Belarussisch-Usbekischen Agrarforum teil. Geplant sind Verhandlungen, thematische Sektionen und Präsentationen, Besuche usbekischer Unternehmen. Es wird erwartet, dass Abkommen und Verträge im Anschluss an das Forum unterzeichnet werden. „Usbekistan ist ein vielversprechender Handels- und Wirtschaftspartner von Belarus in Zentralasien. Im Jahr 2019 überschritt das bilaterale Handelsvolumen $239 Mio. (Wachstum um mehr als das 1,5-fache). Dies ist der größte Indikator für unsere Länder in der Geschichte der Wirtschaftsbeziehungen“, betonte die Botschaft.

Eine der wichtigsten Positionen im gegenseitigen Handel sind Agrarprodukte und Lebensmittel. 2019 wurden landwirtschaftliche Produkte und verarbeitete Produkte im Wert von $35 Mio. von Belarus nach Usbekistan geliefert. Das Volumen der nach Belarus gelieferten usbekischen Agrarprodukte überstieg $15 Mio.

Zu den vielversprechenden Kooperationsbereichen im Agrarsektor gehören neben gegenseitigen Lieferungen von Produkten die Teilnahme der belarussischen Seite am Bau von Milchviehbetrieben, die Organisation der Milchverarbeitung, die Gründung eines Joint Ventures zur Herstellung von Tierarzneimitteln, die Zusammenartbeit bei der Zucht sowie die Ausbildung und Umschulung usbekischer Spezialisten auf der Basis belarussischer Agrarbildungseinrichtungen.

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