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Wirtschaft
03 März 2021, 12:38

Herstellung des Impfstoffs gegen COVID-19 soll Schlüsselprojekt der EAWU werden

MOSKAU, 3. März (BelTA) – Die Herstellung eines Impfstoffs gegen COVID-19 soll zu einem wichtigen Kooperationsprojekt in der Eurasischen Wirtschaftsunion werden. Das sagte Ija Malkina, Vize-Vorsitzende des Kollegiums der Eurasischen Wirtschaftskommission (EAWK), heute bei einem Presse-Briefing.

Auf die Frage, welche Projekte die weiteren Integrationsbemühungen innerhalb der EAWU bestimmen werden, erwiderte Malkina: „Erstens handelt es sich um eine Massenproduktion von Impfstoff gegen das Coronavirus. Dieses Thema wird von der EAWK intensiv erörtert. Es wurden Vorschläge unterbreitet, einige davon befinden sich in der Umsetzungsphase. Die Produktion des russischen Impfstoffs „Sputnik V“ wurde in Kasachstan auf der Basis des pharmazeutischen Clusters Karaganda gestartet. Nach dem Stand von Ende Januar wurden 90 Tausend Dosen produziert. Die Produktion des russischen Impfstoffs soll in naher Zukunft in Belarus beginnen.“

Die EAWK bespricht mit dem Russischen Fonds für direkte Investitionen die Teilnahme armenischer und kirgisischer Pharmakonzerne am Bau gemeinsamer Produktionsbetriebe in der EAWU. „Die Eurasische Entwicklungsbank hat ihre Bereitschaft bekundet, bei der Finanzierung von gemeinsamen Projekten zur Impfstoffproduktion zu helfen“, sagte sie.

Als zweites wichtiges Kooperationsprojekt nannte die EAWK-Vertreterin die Entwicklung des zwischenstaatlichen Programms für Stromenergie. „Es wird darauf abzielen, zwei Aufgaben zu lösen: Entwicklung der verteilten Energieerzeugung auf den Territorien unserer Länder, Förderung der grünen Energie und Übergang zu umweltfreundlichen Methoden der Energieerzeugung“, sagte Ija Malkina. „Weitere Details zum zwischenstaatlichen Programm kann man auf dem Rechtsportal der Eurasischen Wirtschaftsunion finden. Bis zum 18. März findet eine öffentliche Diskussion über die entsprechenden Dokumente statt.“

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