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Internationaler Personenverkehr in der GUS im Januar/August um 5,5% zurückgegangen

Wirtschaft 15.10.2019 | 15:07
Archivfoto
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MINSK, 15. Oktober (BelTA) - Internationaler Personenverkehr in der GUS ist im Januar/August 2019 um 5,5% gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Das teilte der Generaldirektor und Vorstandsvorsitzende der Russischen Bahn, Oleg Beloserow, während der 71. Sitzung des Rates für Eisenbahntransport der GUS-Mitgliedsstaaten am 15./16. Oktober in Minsk mit.

„Innerhalb von acht Monaten 2019 gingen die internationalen Personenbeförderungen um 5,5% zurück und machten 12,4 Mio. Menschen aus“, sagte Oleg Beloserow.

Der Leiter der Belarussischen Bahn, Wladimir Morosow, bemerkte, dass die Senkung des internationalen Personenverkehrs nach wie vor aktuell ist. „Die Probleme werden auf die alten Züge und Preispolitik zurückgeführt“, betonte er.

Damit die Bahn ihre Fahrgäste wieder gewinnt, muss man die Züge erneuern, neue Routen ausarbeiten. Wir müssen an Hochgeschwindigkeitszügen arbeiten, denkt Wladimir Morosow.

Neben Rückgang des Personenverkehrs wird eine Senkung des Güterverkehrs in der Gemeinschaft im laufenden Jahr beobachtet. „Innerhalb von neuen Monaten 2019 wurden 1,5 Mrd. Tonnen Güter per GUS-Bahn befördert. Das ist um 0,6% weniger gegenüber 2018“, betonte Oleg Beloserow. Dabei erfüllen die meisten Eisenbahnverwaltungen ihm zufolge den Plan.

Gleichzeitig werden Containerbeförderungen aktiv entwickelt: innerhalb von 9 Monaten laufenden Jahres stiegen sie um 14,3% an. „Das ist dank einer planmäßigen Diversifizierung von Routen, neuen Technologien und Rechtsbedingungen, Reduzierung der Transitzeit möglich“, hob Vorstandsvorsitzender der Russischen Bahn hervor.

In der Sitzung des Rates für Eisenbahntransport der GUS-Mitgliedsstaaten will man über koordinierte Handlungen der Eisenbahn der Gemeinschaft beim internationalen Personen- und Güterverkehr, ständige Nutzung von Güterzügen und Containern, gegenseitige Abrechnungen für Beförderungen und erwiesene Dienstleistungen, Ausarbeitung einheitlicher Rechtsdokumente diskutieren. Außerdem werden bilaterale Treffen der Leiter der Eisenbahnverwaltungen organisiert.

An der Sitzung nehmen Delegationen aus Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Kirgisien, der Republik Moldau, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan, der Ukraine teil. Auf der Teilnehmerliste stehen auch die Vertreter Georgiens, Lettlands, Bulgariens, Finnlands, Litauens, Estlands und Irans.

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