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Investitionsportfolio der EIB in Belarus auf 550 Mio. Euro gestiegen

Wirtschaft 22.11.2019 | 19:30
Archivfoto
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MINSK, 22. November (BelTA) – Die Europäische Investitionsbank hat das Investitionsportfolio in Belarus auf 550 Mio. Euro vergrößert. Das entsprechende Paket von Dokumenten wurde heute in London im Anschluss an die Verhandlungen des belarussischen Premiers, Sergej Rumas, mit der Vizepräsidenten der EIB, Lilyana Pavlova, unterzeichnet, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Die EIB und Belarus unterzeichneten den Vertrag über die Finanzierung des Projekts zur Förderung der nachhaltigen Energienutzung, die Finanzierungsvereinbarung mit der Belarusbank und den Finanzierungsvertrag mit der Belagroprombank.

„Belarus schätzt die bestehenden Beziehungen zur Europäischen Investitionsbank hoch ein. Die von der EIB angebotenen Finanzierungsmöglichkeiten sind beispiellos. Solche langfristigen Kredite sind natürlich sehr attraktiv für Belarus“, bemerkte Sergej Rumas beim Treffen mit Lilyana Pavlova.

Belarus hat eine einwandfreie Kreditgeschichte. „Wir tun immer das, was wir unterschrieben haben. Ich denke, dass Sie sich davon überzeugen können“, fügte der Premier hinzu.

Ihm zufolge zeige die Steigerung des Investmentportfolios auf 550 Mio. Euro gegenseitiges Interesse an der Zusammenarbeit sowie die Ergebnisorientierung.

Sergej Rumas lud Lilyana Pavlova ein, Belarus zu besuchen und sich an der Effizienz von Projekten zu überzeugen, die unter Teilnahme der EIB umgesetzt werden.

Belarus entwickelt die Zusammenarbeit mit der EIB in verschiedenen Bereichen: Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen, Umsetzung von Infrastrukturprojekten auf den Gebieten Verkehrswesen, Wohnungs- und Kommunalsektor sowie Energieeffizienz. Heute wurde ein neues Abkommen zur Förderung der nachhaltigen Energienutzung signiert, das eine verstärkte Nutzung erneuerbarer holzartiger Biomasse zur Wärmeversorgung vorsieht. Laut Sergej Rumas werde seine Umsetzung einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Energieeffizienz und der ökologischen Nachhaltigkeit im Land leisten.

Die Europäische Investitionsbank unterstützt das Bestreben von Belarus, eine unternehmerische Initiative zu entwickeln. Die von der EIB im vergangenen Jahr zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bereitgestellten Kreditlinien für Belarusbank (25 Mio. Euro) und Belagroprombank (50 Mio. Euro) waren bei Unternehmen sehr gefragt und sind derzeit vollständig verwertet. Sergej Rumas schlug vor, die Möglichkeit zur Einbeziehung der Entwicklungsbank in dieses Programm zu diskutieren.

Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist eine der weltweit größten multilateralen Investmentbanken. Sie wurde 1958 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Luxemburg. Das Aktienkapital wurde von 28 Mitgliedsländern der Europäischen Union gebildet. Etwa 90% der Projekte der EIB werden innerhalb der EU und 10% außerhalb der EU umgesetzt.

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