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Wirtschaft
21 November 2022, 15:17

Karankewitsch: Atomenergie lässt ansteigenden Strombedarf decken

SOTSCHI, 21. November (BelTA) - Die Atomenergie lässt ansteigende Stromnachfrage decken. Diese Ankündigung hat der belarussische Energieminister Viktor Karankewitsch während einer Plenarsitzung auf dem internationalen Forum Atomexpo in Sotschi abgegeben.

"Es wurde 2008 beschlossen, ein eigenes Atomkraftwerk in Belarus zu bauen. Das ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Energiesicherheit. Jetzt besitzen wir ein modernes Atomkraftwerk, das bereits für die Wirtschaft des Landes arbeitet. Seit der Inbetriebnahme des ersten Blocks wurden mehr als 9,6 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt, wodurch eine beträchtliche Menge Erdgas ersetzt werden konnte", so Viktor Karankewitsch.

Er hat hingewiesen, dass das BelAKW die ansteigende Stromnachfrage der Bevölkerung und der Realwirtschaft decken lässt. Der Einsatz des Kraftwerks für Heizzwecke und die Warmwasserversorgung nimmt zu. Der Bau von BelAKW trägt nicht nur zur Entwicklung des Energiesektors, sondern auch des elektrischen Verkehrs, der Medizin und der Wissenschaft bei.

"Das ist ein groß angelegtes Projekt für die belarussisch-russischen Beziehungen. In Zukunft wird die Zusammenarbeit mit Rosatom ausgebaut, unter anderem im Bereich der wissenschaftlich-technischen Unterstützung des Kraftwerksbetriebs und der Verlängerung der Betriebsdauer, der Entsorgung radioaktiver Abfälle und abgebrannter Brennelemente", betonte der Minister.

Am Rande des Atomexpo-Forums ist die Unterzeichnung eines belarussisch-russischen Regierungsabkommens über die Zusammenarbeit bei der Entsorgung abgebrannter Kernbrennstoffe geplant. Laut Viktor Karankewitsch ist das im Programm der Union für die Entwicklung der Kernkraftindustrie vorgesehen.

"Die Umsetzung des BelAKW-Bauprojekts hat nicht nur der Entwicklung des Energiesektors einen kräftigen Impuls verliehen, sondern auch den Übergang zu einer qualitativ neuen Entwicklungsstufe der Wirtschaft und des Landes insgesamt ermöglicht", sagte der Energieminister abschließend.

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