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20 Mai 2022, 17:35

Lebedew: Westen treibt GUS in aktiven gegenseitigen Handel

MINSK, 20. Mai (BelTA) – Der Westen treibt die Staaten der GUS in einen intensiven gegenseitigen Handel. Das sagte der Vorsitzende des GUS-Exekutivkomitees und GUS-Exekutivsekretär Sergej Lebedew heute vor Journalisten. Er nahm an der Online-Sitzung des Rates der GUS-Regierungschefs teil.

Auf der Tagesordnung der Sitzung standen 10 Themen. Die Regierungschefs tauschten sich über dringende Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit in der GUS aus, erörterten Fragen der biologischen Sicherheit und der Informationssicherheit und prüften die Personalagenda.

„Viele Delegationsleiter sprachen über die Maßnahmen zur wirtschaftlichen Stabilität und Entwicklung der Volkswirtschaften, über die Verhinderung der wirtschaftlichen Rezession“, sagte Sergej Lebedew. „Es ist bemerkenswert und ich möchte mit großer Genugtuung feststellen, dass trotz des äußeren Drucks, trotz der Sanktionen, die gegen uns verhängt wurden, das Volumen des gegenseitigen Handels zwischen den GUS-Ländern im vergangenen Jahr zugenommen hat. Es geschah in der Tat unfreiwillig. Denn der Westen zwingt uns quasi dazu, den gegenseitigen Handel zu intensivieren“, fügte er hinzu.

Der Vorsitzende des Exekutivausschusses bemerkte, dass die GUS-Länder an einer weiteren Intensivierung des gegenseitigen Handels interessiert sind. „In der Sitzung wurde viel darüber gesagt, dass eine der Möglichkeiten zur Lösung unserer derzeitigen Probleme die Intensivierung des gegenseitigen Handels innerhalb der GUS ist. Die GUS verfügt über ein beachtliches industrielles und landwirtschaftliches Potenzial. Wenn wir das Volumen des gegenseitigen Handels jetzt erhöhen, können wir diese negativen Folgen minimieren. Darüber hinaus wurde vorgeschlagen, günstige Bedingungen für die Wirtschaft in den GUS-Ländern zu schaffen, indem die gegenseitigen Investitionen erhöht werden. Diese Bedingungen werden nicht nur der Gemeinschaft Nutzen bringen, sondern auch den Nachbarstaaten der GUS. Darüber hinaus werden gegenseitige Investitionen gefördert. Außerdem möchte ich anmerken, dass es sich nicht nur um einen Vorschlag handelt, sondern bereits um eine praktische Umsetzung. Denn das Investitionsvolumen in die Wirtschaft der GUS-Partner hat erheblich zugenommen“, sagte er.

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