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24 Mai 2022, 11:16

Mesentsew: Programme zur Importsubstitution im Unionsstaat werden Reaktion auf Druck des Westens

MOSKAU, 24. Mai (BelTA) – Die Programme zur Importsubstitution im Unionsstaat sind eine Reaktion auf den Druck des Westens. Das erklärte Dmitrij Mesentsew, der Staatssekretär des Unionsstaates, am 24. Mai auf dem internationalen Forum "Neue Inhalte der neuen Realität" in Moskau, indem er das Treffen zwischen dem belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Sotschi, das am Vortag stattgefunden hatte, kommentierte.

"Die Zeit erfordert, die Rolle von Russland, den Verbündeten, des Unionsstaates angesichts so einer komplexen Situation, die sich jetzt abzeichnet, neu zu besinnen und zu prognostizieren. Aber natürlich möchte ich den Akzent auf das einzigartige groß angelegte einmalige Zusammenwirken zwischen Belarus und Russland legen", sagte Dmitrij Mesentsew.

Er erinnert daran, dass in diesem Jahr der 25. Jahrestag der Union von Belarus und Russland gefeiert worden war. "Aber es ist klar, dass unsere Beziehungen, die Beziehungen von Millionen von Menschen, Jahrhunderte alt sind. Wir sprechen über die Einheit von Belarus und Russland als Reaktion auf die ungerechten, unbegründeten und unfairen Sanktionen, die der Westen gegen unsere Länder verhängt. Wir sprechen über die Einheit, über den Wunsch, miteinander zu interagieren, die Dimensionen dieser Interaktion zu erweitern, ein Zukunftsmodell mit Belarus als Wahl der Völker, als die Linie und das Modell, das von den Präsidenten unserer Länder bestimmt wird, zu schaffen", sagte Dmitrij Mesentsew.

Dmitri Mezentsev stellt fest: In diesem Jahr kommunizieren Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin besonders intensiv. "Gestern fand das fünfte persönliche Treffen der Staatschefs statt. Natürlich ging es um die Konsolidierung des Unionsstaates und unser Zusammenspiel im wirtschaftlichen Bereich. Wir verstehen sehr gut, dass die Antwort auf den Druck des Westens heute neue Programme zur Importsubstitution, Bildung neuer Produktionsketten, Einbeziehung junger Ingenieure, Forscher usw. sind, damit wir unter diesen schwierigen Bedingungen die Wettbewerbsfähigkeit unserer Waren erzielen und neue Plätze auf neuen Märkten finden, denn wir wissen, dass die alten Märkte geschlossen sind. Wir sind uns aber auch darüber im Klaren, dass die Wirtschaft bei weitem nicht der einzige Bereich unserer Zusammenarbeit ist", erklärte der Staatssekretär.

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