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Wirtschaft
03 Oktober 2022, 10:02

Mjasnikowitsch skizziert Schlüsselbereiche für Zusammenarbeit in EAWU-Rahmen

MINSK, 03. Oktober (BelTA) - Der Vorstandsvorsitzende der Eurasischen Wirtschaftskommission Michail Mjasnikowitsch hat in einer Sendung des Fernsehsenders „Belarus 1“ die Schlüsselbereiche für die Entwicklung der Zusammenarbeit im Rahmen der EAWU skizziert, teilt die BELTA mit.

"Wir sind uns darüber im Klaren, dass diese unfreundlichen Schritte des Westens gegen die Russische Föderation und Belarus weder heute noch morgen kein Ende haben. Dem sollten wir Rechnung tragen und unter den gegebenen Umständen weiterarbeiten. Vor allem haben wir viele Reserven, die wir unbedingt nutzen sollten. Erstens geht es um gemeinsame Investitionstätigkeiten. Wir befassen uns jetzt mit vielen Fragen der Mikroelektronik. Belarus und Russland verfügen über die entsprechenden Kompetenzen: Wir sollten uns zusammentun und starke Cluster bilden, um diesen Sektor zu entwickeln", sagte Michail Mjasnikowitsch.

Der zweite Bereich, der als vorrangig angesehen wird, ist die Drogenproduktion. "Trotz der Tatsache, dass die Pharmaunternehmen aller fünf Länder recht zuversichtlich sind, glauben wir, dass es möglich wäre, neue Fabriken zur Herstellung von Arzneimitteln zu schaffen, die sowohl importsubstituierend als auch exportorientiert sind. Wir sehen die Dinge realistisch, es ist unmöglich, alles zu ersetzen, und wahrscheinlich ist es auch nicht nötig, das anzustreben. Zumindest könnten wir aber wichtige Medikamente produzieren, die heute wegen der Sanktionen gefährdet sind", sagte er.

Ein weiterer Bereich ist der Flugzeugbau. "Das ist eine Hightech-Branche, die für viele attraktiv ist. Wir haben entsprechende Vorschläge entwickelt, welche Zubehörteile unsere Länder herstellen könnten", so der Vorstandsvorsitzende der Eurasischen Wirtschaftskommission.

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