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Wirtschaft
29 Juli 2022, 12:01

Petrischenko und Koschoschew erörterten einheitliche Energiemärkte

Igor Petrischenko
Igor Petrischenko

MINSK, 29. Juli (BelTA) – Igor Petrischenko, stellvertretender belarussischer Premierminister, hat mit Arzybek Koschoschew, Mitglied des Vorstands (Minister) für Energie und Infrastruktur der Eurasischen Wirtschaftskommission, den einheitlichen Energiebinnenmarkt und Unterstützungsmaßnahmen für Beförderungsunternehmen erörtert.

"Ich bin dankbar, dass Sie seit Ihrer Ernennung Ihren ersten Besuch als Vorstandsmitglied zu Belarus geplant haben. Wir werden aktuelle Fragen im Zusammenhang mit der Bildung der einheitlichen EAWU-Energiebinnenmärkte diskutieren. Sie dürften sich aktiv an allen Prozessen beteiligen und Lösungen finden, die für beide Seiten akzeptabel und für die EAWU-Mitgliedstaaten von Vorteil sein könnten. In erster Linie geht es um einen einheitlichen Gasmarkt. Es gibt unterschiedliche Standpunkte zur Bildung eines einheitlichen Marktes für Erdöl und Erdölerzeugnisse. Wir sollten in diesen Bereichen vorankommen und sie zu Stande bringen", sagte Igor Petrischenko.

Ihm zufolge ist es auch für Belarus wichtig, gemeinsame Infrastrukturprojekte umzusetzen. "Die sieben zugestimmten Projekte sind für uns sehr wichtig. Darunter sind auch Projekte, die in Belarus umgesetzt werden sollen. Wir hoffen, dass wir zusammen den Vorgang intensivieren können", so der Vizepremier.

Igor Petrischenko machte aufmerksam: "Der erdachte Sanktionsdruck, den der Westen ausübt, hat sich auch auf Infrastrukturprojekte ausgewirkt. Wir haben viel getan, um Handels- und Logistikzentren für die Warenlieferungen aus Europa für die EAWU-Märkte zu schaffen. Jetzt lässt die Europäische Union unsere Beförderungsgesellschaften verbieten. Wir haben auch Gegenmaßnahmen ergriffen. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Transportketten analysieren lassen, um sicherzustellen, dass die Beförderungen innerhalb des EAWU-Gebiets genehmigungsfrei erfolgen können. Wir haben unsere Beförderungsunternehmen unter dem auf Belarus und Russland ausgeübten Druck zu unterstützen.“

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