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Wirtschaft
17 November 2020, 13:09

AKW-Eröffnung gibt Möglichkeiten für Entwicklung von friedlichen Atomforschungen in Belarus

Archivfoto
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MOSKAU, 17. November (BelTA) – Die Eröffnung des Atomkraftwerks in Belarus gibt Möglichkeiten für die Entwicklung von Atomforschungen zu friedlichen Zwecken. Das erklärte der Staatssekretär des Unionsstaates, Grigori Rapota, heute auf der Online-Pressekonferenz im Rahmen des Experten-und Medienforums „Informationssicherheit des Unionsstaates: moderne Herausforderungen und neue Technologien“, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

„Die Eröffnung des Kernkraftwerks gibt Anlass zur wissenschaftlichen Forschungsarbeit im Nuklearbereich - für die Wirtschaft und die Lösung sozialer Fragen von Belarus“, sagte Grigori Rapota.

Der Staatssekretär erinnerte daran, dass während der Eröffnung des Belarussischen AKW verschiedene Ideen über die Entwicklung der weiteren Zusammenarbeit im Atombereich sowohl seitens der Leitung von Belarus, als auch seitens „Rosatom“ vorgeschlagen wurden. „Ihr Wesen war wie folgt: Es gibt keinen Grund, dort stehen zu bleiben. Es wurde ein Zentrum geschaffen, das (bisher) Elektrizität erzeugt, aber auf seiner Grundlage ist es möglich, interessante Forschungsarbeiten zu entwickeln. Übrigens kommt auch die Leitung des Kurtschatow-Instituts in Moskau auf eine solche Initiative: Ihr Leiter wird (nach Belarus – Anm. BelTA) kommen und sehen, was vor Ort getan werden kann. Das ist Strahlenmedizin, das ist jede andere Arbeit im Zusammenhang mit der Verwendung radioaktiver Isotope in Landwirtschaft, Industrie, Medizin und anderen Bereichen“, sagte er.

Grigori Rapota bemerkte auch, dass die Diskussion über die Idee, ein zweites Kernkraftwerk in Belarus zu bauen, begonnen hat. „BelAKW wird 40% des derzeitigen Energieverbrauchs in Belarus decken. Zwei solche Kraftwerke decken fast 100% des Energieverbrauchs von Belarus mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen: Unabhängigkeit von externen Energiequellen usw.“, unterstrich er.

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